Gründe und Faktoren der unterschiedlichen Popularität von A-Capella- und Instrumentalbands
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.02.2015
Abbildungen
mit 7 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
48
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
84 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-90419-9
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musikwissenschaft, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wir sind die unbekannteste erfolgreiche Band Deutschlands." Diese Meinung äußerte Daniel Dickopf, der Frontmann und Liedschreiber der Kölner A-Capella-Band Wise Guys, in mehreren TV-Interviews 2011 sowie als Einleitungssatz auf der offiziellen Homepage der Wise Guys. Damit gibt er Einblick in einen Sachverhalt, welcher für die deutsche A-Capella-Szene präsenter ist als er scheint: der fehlende Sprung von populärer A-Capella-Musik hin zur Gleichberechtigung mit vergleichbaren bekannten Instrumental-Gruppen. Dieser Text soll Einblicke in die Faktoren und Gründe der unterschiedlichen Popularität von A-Capella- und Instrumentalbands im deutschsprachigen Raum geben. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Vokalmusik. Um verschiedene Prozesse nachvollziehen zu können, ist die Geschichte und Entwicklung der Musikgattung a capella zu beleuchten. Hinzu soll die erste erfolgreiche deutschsprachige A-Capella-Gruppe, die Comedian Harmonists, charakterisiert werden. Da Popularität heutzutage hauptsächlich von qualitativ hochwertigen Marketing- und Vertriebsformen abhängig ist, sollen anhand des Musikmediums Radio, Gründe für das Interesse des Publikums an bestimmter Musik durch Major- und Indie-Labels aufgezeigt werden. Durch die Erläuterungen von musikalischen Prozessen und dem grundlegenden Aufbau von A-Capella-Bands wird auf gesellschaftliche Faktoren in Verbindung mit musikalischer Früherziehung und lokal unterschiedlichen Interessengemeinschaften eingegangen. Um einen Vergleich zwischen Instrumental- und A-Capella-Musik zu ziehen, dient die auszugsweise Analyse des sowohl als Instrumental- als auch Vokalstück arrangierten Titels Fieber der Instrumentalband Tele. Hierbei soll die Imitation von Instrumenten, der Aufbau eines A-Capella-Arrangements und die damit verbundenen Interpretationsmöglichkeiten von vorheriger Instrumentalmusik, sowie die hohe Transparenz zwischen beiden Musikgattungen erkennbar werden. Es handelt sich bei der Thematik dieser Arbeit um ein bisher wenig untersuchtes Feld mit gebündelten Informationen. Dennoch ist es möglich, einen Abriss über die Problematik mit einer Sensibilisierung der Musikgattung a-capella zu geben. Inwieweit eine Abhängigkeit zwischen dieser Art von Musik und deren erfolgreicher Vermarktung für eine größere Popularität besteht, ist zu hinterfragen.
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