Migration im Care-Umfeld. Aspekte der Beschäftigung von Migrantinnen im Care-Bereich Transnational - Europäisch - Global
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.01.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656570424
Das Label "Moderne Sklaverei" erscheint provokant. Es wird aber dargelegt, weshalb sich tatsächlich Parallelen zum historischen Sklavenhandel zeigen. In derlei Zusammenhängen bilden Begriffe wie Sorgearbeit, Care, Reproduktion von Arbeitskraft, aber auch Transmigration und die wirtschaftlichen Zusammenhänge, die sich hinter Neoliberalismus und Globalisierung verbergen, zentrale Termini des Textes.
Im zweiten Kapitel folgt die Beschreibung der Situation von Care-Migrantinnen. Beispielhaft für deutsch-europäische Verhältnisse kommen Betroffene zu Wort. Allerdings sind es Determinanten politisch-juristischer Art, in deren Rahmen sich die Thematik bewegt. Wie und mit welchen Folgen sich hierzulande die Bedingungen für osteuropäische Migrantinnen manifestieren, wird in diesem Kapitel behandelt, die arbeitsrechtliche Realität wie die politisch-juristische Genese dargelegt. Im globalen Vergleich von Care-Bedingungen wird aber offensichtlich, dass Prozesse, die sich am Beispiel der Beschäftigung osteuropäischer Frauen in deutschen Haushalten mit Pflegebedarf zeigen, keineswegs ein rein deutsches oder europäisches Problem darstellen. Vielmehr lässt sich die Problematik weltweit verorten - Untersuchungen und Beispiele aus Asien, Afrika und den Amerikas belegen diese globale Relevanz.
Bei der Untersuchung Suche nach Erklärungen geraten zwei historisch bedeutende Stränge ins Blickfeld: Patriarchat und Kapitalismus. Vor diesem Hintergrund werden im dritten Kapitel sozialwissenschaftliche Deutungsansätze herausgearbeitet und verhandelt.
Das vierte Kapitel bildet das Konzentrat des Textes, fasst Ergebnisse zusammen und überführt Diskurse letztlich zu einer Synthese, die nicht weiter zu verbergen sucht, dass der Zorn über die prekären Lebensumstände von Migrantinnen weltweit zur wesentlichen Triebfeder des Autors wurde...
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