Die Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien Eine Analyse am Beispiel des Normalisierungsabkommens
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Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.02.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
2473 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656604174
Den letzten Höhepunkt dieses tief verwurzelten Antagonismus bildete der Kosovo-Krieg von 1999. Nach den NATO-Lufteinsätzen und dem darauf folgenden Abzugs des serbischen Militärs aus dem Kosovo gelang es den KFOR-Truppen nicht, auf dem gesamten Territorium des Kosovo friedenssichernde Maßnahmen vorzunehmen. Vor allem im Norden des Kosovo hatte sich die serbische Bevölkerung in den Kommunen Leposavic, Zvecan, Zubin Potok und dem nördlichen Stadtteil Mitrovicas zurückgezogen und machte fortan ihr eigenes Recht geltend. Es entstanden parallele Staatsstrukturen, die von der serbischen Regierung mit jährlichen Zahlungen von über 360 Millionen Euro aufrecht erhalten wurden. Auch mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2008 änderte sich nichts an der dortigen Lage. Die faktische Eigenständigkeit der schätzungsweise 55.000 - 65.000 Serben im Nord-Kosovo musste von der kosovarischen Regierung toleriert werden. Auf serbischer Seite wird die politische und geistliche Elite nicht müde zu wiederholen, dass der Kosovo integraler Bestandteil Serbiens sei und bleiben werde. Dementsprechend kommt für Belgrad offiziell eine de jure Anerkennung der kosovarischen Unabhängigkeit nicht in Frage. [...]
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