Produktbild: Tagebuch der verlorenen Erinnerung

Tagebuch der verlorenen Erinnerung

2

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

435 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-6366-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

435 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-6366-3

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    16.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Familiendrama vor traumhafter Kulisse

    “Vieles kann man in Bildern festhalten und davon schwärmen; kaum aber den Geruch der Provence. Er ist einmalig. Man kann ihn nur erleben.“ (S. 126) Diesem Zitat kann (glaube ich) jeder, der die Provence kennt und evtl. schon das Glück hatte, diesen schönen Fleck Erde zu besuchen, wahrscheinlich zu 100% zustimmen. Wem die Reise jedoch zu lang/zu teuer ist, hat dank Kerstin Westerbeck nun zumindest die Möglichkeit, eine Vorstellung davon zu erhalten, wie die Provence riecht. In ihrem erstmalig 2015 erschienenen Roman „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“ hat sie die Handlung nämlich genau dorthin verlegt und man spürt in jeder Zeile, jedem Abschnitt, der sich „nur“ mit der Provence und seinen Ortschaften, seinen Gerüchen und der Kultur beschäftigt, die Authentizität hinter den Worten. Und so hatte ich stets den Lavendelduft in der Nase, die Sonne im Gesicht und habe mich zusammen mit der Protagonistin auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, ihrer Familie, der Wahrheit und der Liebe (die wahrlich nicht zu kurz kommt in diesem Roman, jedoch immer sinnlich und anregend wirkt und genau an den richtigen Stellen platziert ist) gemacht. Ich möchte eigentlich wie immer nichts von der Handlung verraten – das würde einen Großteil der Spannung aus diesen wunderbaren 320 Seiten nehmen. Man ist aber von vornherein mitten drin statt nur dabei, reibt sich an manchen Stellen verwundert die Augen über die Handlung, stellt sich während der Lektüre Fragen, wie alles zusammenhängt und sich wohl alles aufklären wird und muss am Ende erkennen, dass vieles anders war und ist, als es einem während des Lesens noch erscheinen mag. Hier hat es Kerstin Westerbeck wunderbar geschafft, den geneigten Leser zu linken und das „Knallbonbon“ der Geschichte auf den letzten 20 Seiten zu platzieren. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, die Handlung flüssig und es macht Spaß, die Entwicklung der Protagonistin Benoité bis zum „Grande Finale“ zu verfolgen. Einige in Französisch gehaltene (kurze) Sätze mögen den Leser, der selbiges nicht spricht oder versteht, etwas in seinem Lesefluss einschränken, jedoch werden die meisten Sätze sinngemäß hinterher wiederholt, so dass Kerstin Westerbeck auch hier alles richtig gemacht hat. „Tagebuch der verlorenen Erinnerung“ ist trotz der in die Provence verlegten Handlung mitnichten eine sommerleichte Strandlektüre, die man mal eben so schnell weg liest. Nein, dafür ist die Handlung zu komplex. Man muss dem Buch die nötige Zeit schenken, um es ganz in sich aufzunehmen. Dann jedoch lässt es einen nicht mehr los und man muss einfach weiterlesen. Ich danke Kerstin Westerbeck für das zur Verfügung gestellte Exemplar der Neuauflage. „Das Leben ist wie ein Fluss, der sich immer weiter bewegt. An manchen Stellen geht es schneller, dann wieder fließt es langsam. Soll man sich dem Rhythmus anpassen oder gegen den Strom schwimmen?“ (S. 186)

  • Bewertung

    aus Münster

    4/5

    13.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein etwas anderer Krimi

    Dieses Buch ist mein erstes der Autorin. An ihrem Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Danach konnte ich das Buch recht flüssig lesen. Der Autorin ist es nach meiner Meinung gut gelungen den Menschenschlag und die Schauplätze recht bildlich zu beschreiben und in die Geschichte einfließen zu lassen. An manchen Stellen hatte ich sogar das Gefühl ihren Protagonisten über die Schulter zu schauen. Benoite ist eine vielschichtige und interessante Persönlichkeit. Trotzdem musste ich so maches mal auch den Kopf über die junge Frau schütteln. Mit Hilfe dieses Tagebuch 's reist sie immer wieder in ihre Vergangenheit und bezweifelt das, was sie da liest. Die Ängste, Verwirrungen und Unsicherheiten kommen beim lesen gut heraus. Weitere Personen wie zum Beispiel Commissaire Lemarque führt die Autorin liebevoll in ihre Geschichte ein. Dadurch konnte ich in dem Krimi gut den Überblick zwischen Handlung, Schauplatz und den dazu gehörigen Personen behalten. Einige Episoden wirken etwas in die Länge gezogen. Hier hat sich die Autorin für mich zu sehr im Detail verloren. Das Buch gesitzt eine gewisse Grundspannung. Die Einführung in die Handlung als 13 jähriges Mädchen war für mich persönlich etwas zu kurz. Der Sinn wurde mir jedoch schnell klar. FAZIT : "Tagebuch der Erinnerung " von Kerstin Westerbeck mit seinen 322 Seiten gibt es als Printausgabe und E-book. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und hat eine gewisse Grundspannung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung auch für Leser die nicht speziell Provence -Liebhaber sind.

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