Die W-Bewegung. Ein Verfahren zur Bildung von W-Fragen in der Generativen Grammatik
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- Deutsch ausgewählt
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-91445-7
Topikalisierung ist im Grunde genommen ein Sonderfall der Permutation, die neben der Substitution eine der seit jeher bewährten heuristischen Tests zur Ermittlung von Satzgliedern darstellt. Im Rahmen der Konstituentenanalyse (=IC-Analyse; engl. 'immediate constituent analysis') des amerikanischen Strukturalismus wurden diese Entdeckungsprozeduren (engl. 'discovery procedures') zur Segmentierung von Syntagmen - v.a. von Sätzen - in eine hierarchisch definierte Abfolge von Konstituenten systematisiert. In Deutschland machte Hans Glinz diese operationalen Verfahren für die neuere Satzgliedlehre nutzbar.
Innerhalb der GG stellt die Konstituentenanalyse eine grundlegende Instanz zur syntaktischen Organisation dar. Dabei fällt auf,
a) daß einerseits in einigen generativistischen Einführungswerken der Begriff der Konstituente und die Konstituententests nicht selten anhand einer moderneren Formulierung derart präsentiert werden, daß ein argloser Leser meinen könnte, es handle sich dabei um Erkenntnisse, die erst der GG zu verdanken seien (so z.B. FANSELOW/FELIX 1993-2: 30f.);
b) daß andererseits die durch die Permutationsprobe und die IC-Analyse bestätigte Intuition, daß die bewegten W-Elemente - wie andere NPs bzw. PPs auch - Satzglieder bzw. phrasale Konstituenten darstellen, in der Rektions und Bindungs-Theorie (=GB-Theorie; engl 'Government and Binding Theory') der frühen 80er Jahre offenbar nicht genug ernstgenommen wurde; andernfalls hätte man die später mit Recht verworfene Hypothese nicht aufstellen können, W-Elemente würden in die satzeinleitende 'COMP-Position' bewegt, in eine Position also, die sonst den Satzkonjunktionen - die bekanntermaßen nicht phrasal sind - vorbehalten ist (vgl. CHOMSKY 1980: 172ff.)
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