Die Attraktivität des Pflegeberufes in Deutschland - und der Einfluss der Führungskräfte
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
79 (Printausgabe)
Dateigröße
793 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656488835
Mangel an Nachwuchskräften leidet (vgl. DBfK 2008; vgl. Focus Online
2013). Ein zentraler Aspekt für die Entstehung des Nachwuchskräftemangels
ist der demographische Wandel, der dazu führt, dass es generell immer weniger
Nachwuchs in unserer Gesellschaft gibt (vgl. BGW 2009: 8). Gleichzeitig
steigt die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen, die bereits jetzt schon
an dem Mangel an Pflegekräften in stationären Pflegeeinrichtungen1 leiden.
Was hat diese Thematik mit der Fragestellung eines attraktiven Pflegeberufes
gemein? - Grundsätzlich liegt die Vermutung nahe, dass ohne eine attraktive
Ausgestaltung des Pflegeberufes eine Rekrutierung von jungen Personen,
unmittelbar nach Beendigung ihrer Schullaufbahn, für die Tätigkeit in
einem Pflegeberuf kaum möglich ist. Viele andere Berufsbranchen kämpfen
ebenfalls um junge Nachwuchskräfte, sei es in der Industrie, im Handel oder
in der Gastronomie (vgl. Handelsblatt 27.06.2011). Die Berufsgruppe der
Pflege wird sich Nachwuchskräfte zukünftig mit anderen Branchen teilen
müssen (vgl. Handelsblatt 27.06.2011). Um allerdings ein Ausbleiben des
Nachwuchses in der Pflege zu vermeiden und eine Imageverbesserung des
Pflegeberufes zu erzielen, müssen Lösungswege bzw. Verbesserungsmaßnahmen
gefunden und auch umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang stehen primär Personen in der Pflicht, die professionell in dieser Berufssparte tätig sind. Vor allem trifft dies jedoch auf Personen in Leitungspositionen und Repräsentanten zu.
Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Pflege und
die hiermit verbundene (Un-)Attraktivität des Pflegeberufes in Deutschland
sowie vergleichsweise in anderen potentiell interessierenden Ländern. Darüber
hinaus werden Lösungsansätze zur Verbesserung des Berufsbildes herausgearbeitet. Die zentrale These, die dieser Arbeit zugrunde liegt ist,
dass durch eine Attraktivitätssteigerung des pflegerischen Berufsbildes die
Nachwuchsrekrutierung im pflegerischen Sektor positiv beeinflusst werden
kann.
Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, dass durch bestimmte Maßnahmen der
Führungskräfte innerhalb der pflegerischen Berufsgruppe die Attraktivität des
Pflegeberufes positiv beeinflussbar ist und somit langfristig gesehen zu einer
Senkung des Fachkräftemangels und einer Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung beigetragen werden kann.
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