Das Scheitern von Kanzlerkandidaten. Eine Analyse am Beispiel von Edmund Stoiber bei der Bundestagswahl 2002
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
343 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656836506
In den vergangenen 75 Jahren gab es insgesamt 16 Kanzlerkandidaten und nur zwei von ihnen vermochten es letztlich die Wahl für sich zu entscheiden und das Amt des Bundeskanzlers anzutreten. Doch wie erklärt sich diese niedrige Siegesquote beziehungsweise wieso scheitert der Großteil? Diese Frage soll die folgende wissenschaftliche Abhandlung anhand eines ausgewählten Beispiels klären. Zunächst wirft die Arbeit einen Blick in die Vergangenheit und erläutert die Entwicklung des Kanzlerkandidaten in Deutschland. Dabei werden folgende Fragen beantwortet: Wie entstand die ,Institution' Kanzlerkandidat, woher werden die Oppositionsführenden rekrutiert? Welche Karriere liegt hinter ihnen, welche Ziele verfolgen die Herausforderer durch den Wahlkampf und währenddessen? Vor allem soll verdeutlicht werden, welche Führungsbedingungen und Voraussetzungen sie für eine erfolgreiche Kandidatur mit sich bringen sollten. In Kapitel Eins wird ausführlich auf diese Fragen eingegangen, auch um die Klarheit des Begriffes für die weitere Arbeit vorauszusetzen. Dabei soll in erster Linie geklärt werden, wer diese Figur wann im deutschen Wahlkampf salonfähig machte und wie sich der Wahlkampf seit Zeiten Adenauers verändert hat. Auch gilt es zu klären, wie der Kanzlerkandidat einer Partei in Gesetz und Recht verankert ist beziehungsweise ob er überhaupt Erwähnung findet.
Danach wird das Scheitern des Kandidaten ganz allgemein betrachtet. Gibt es Parallelen beziehungsweise Anhaltspunkte, an denen man schon vorweg einen Misserfolg erkennen kann? Wie lassen sich Langzeit- und Kurzzeitfaktoren nach dem Michiganer Ann-Arbor-Modell beim Wahlkampf deuten?
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