Das russische Internet während der Demonstrationen "Für ehrliche Wahlen" im Winter 2011/2012 Russlands Onlinejournalismus als potenzielle Gegenöffentlichkeit und Zivilgesellschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
225 (Printausgabe)
Dateigröße
1454 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656922186
Ausgangspunkt ist die russische Mediengeschichte: Es wird gefragt, ob es im Sinne von Jürgen Habermas bisher überhaupt eine Öffentlichkeit in Russland gegeben hat und wie jene zu Zeiten des Zarenreiches und in der UdSSR aussah. Anschließend wird auf die radikalen Umbrüche in den 90er-Jahren und den Übergang zu massiver Medienmanipulation durch Spin Doctors, PR-Institute und Polit-Technologen eingegangen - eine Tendenz, die sich im Wahlkampf Boris Jelzins 1996 und Vladimir Putins 1999 und 2000 offenbarte. Das Internet war in der vom Fernsehen dominierten Medienlandschaft Russlands seit den 90er-Jahren einer der wenigen Räume für Gegenöffentlichkeit, die den Bürgern neben dem typisch sowjetischen Küchentisch noch geblieben war. Doch wie stark wird dieser Raum mittlerweile durch direkte Zensur und Repression bzw. durch hegemoniale Einflüsse eingeschränkt? Ist das Internet in einer Atmosphäre, die dem Panoptikum in Michel Foucaults Schrift Überwachen und Strafen als wesentliches Ordnungsprinzip der Disziplinargesellschaft ähnelt noch als freier Ort der Formierung einer Gegenöffentlichkeit verfügbar? Die Arbeit soll Licht ins Dunkel dieser Frage bringen und gleichzeitig eine umfassende Sammlung der Berichterstattung im russischen Internet im Winter 2011/2012 vorlegen.
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