Christa Wolfs "Kein Ort. Nirgends". Die Beziehung von Karoline von Günderrodezu Carl Friedrich von Savigny
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-91355-9
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: In ihrer 1979 erschienenen Erzählung "Kein Ort. Nirgends" inszeniert die Autorin Christa Wolf ein fiktives Treffen der beiden deutschen Dichter Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist. Ort, Zeit und Anlass des Zusammentreffens legt sie fest: Sie begegnen sich bei einer Teegesellschaft des Kaufmanns Merten im Juni 1804 in Winkel am Rhein, wo sich Karoline zwei Jahre später das Leben nimmt. Um diese "erwünschte Legende" zu schaffen, verarbeitet Christa Wolf authentisches literarisches Material sowie biographische und historische Details. Auf dem Landgut des Kaufmanns Merten treffen Günderrode und Kleist auf bekannte Persönlichkeiten der Frühromantik, unter ihnen zum Beispiel Clemens und Bettina Brentano und der Jurist Carl Friedrich von Savigny. In diesem Aufsatz soll nun auf die Beziehung Karoline von Günderrodes zu Carl Friedrich von Savigny eingegangen werden, wie sie sich in der Erzählung "Kein Ort. Nirgends" darstellt. Dazu werden Textstellen, in denen beide gemeinsam auftreten oder aufeinander Bezug nehmen, angeführt und erläutert. Barbara Becker-Cantarino bezeichnet die historische Günderrode, Kleist und die anderen in "Kein Ort. Nirgends" auftretenden Personen sowie den Ort und die Art der Begegnung lediglich als "andere, fremde Hülle", die Christa Wolf mit ihrer eigenen, modernen Interpretation fülle. Um jedoch deutlich zu machen, dass Christa Wolf der Erzählung durchaus wahre Begebenheiten zu Grunde gelegt hat, wird der Interpretation des Textes eine kurze Darstellung des historischen Verhältnisses der Günderrode zu Savigny voran gestellt, wie es von Christa Wolf bzw. von Nadja Gaumer beurteilt wird.
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