Die Ambivalenz der Moderne bei Zygmunt Bauman
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-92583-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Geschichte), Veranstaltung: Ideologie und staatliche Gewaltverbrechen im 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Zygmunt Bauman sieht sich selber als "outsider", ist jedoch einer der wichtigsten Soziologen, der aus postmoderner Sicht die Ordnung der Moderne, sowie die damit verbunden Ambivalenz betrachtet. Diese Arbeit setzt es sich zum Ziel die zentralen Aussagen Baumans aus den Werken Dialektik der Ordnung und Moderne und Ambivalenz herauszuarbeiten und die Rezeption dieser Werke in der Literatur darzustellen. Kernfragen werden hierbei die ordnenden Ambitionen der Moderne und den Nationalstaat behandeln. Hierbei gilt es die Begriffe Nation und Moderne genauer zu betrachten und zu definieren. Im Anschluss werden die Folgen der Charakteristika dieser beiden Begriffe erläutert und in Verbindung mit dem Antisemitismus und dem Holocaust gestellt. Warum gelang es in dieser Epoche ein so massives Feindbild zu schaffen? Wie konnte es nach Bauman gelingen, eine Bevölkerung zum Massenmord zu bewegen? Kritikpunkte zu all diesen Themen werden an den passenden Stellen angefügt und kommentiert werden. Themenübergreifende oder themenexterne Kritik wird zusätzlich in einem einzelnen Kapitel, dem Fazit vorausgestellt, dargestellt werden. Eine eigene Einschätzung der Werke Baumans und somit auch der in der Literatur geäußerten Kritik wird im Rahmen des Fazits folgen. Innerhalb der Schriften Baumans sind Parallelen zu erkennen, laut Salzborn zu viele, um sie als eigenständige Werke aufzufassen. Dieser Kritikpunkt wird gleich zu Beginn dieser Arbeit aufgegriffen, da sich weitreichende Parallelen nicht abstreiten lassen, sie sich aber in der Verzahnung der Fragestellungen und Probleme erklären. Es ist gar unmöglich diese Arbeit so zu strukturieren, dass linear einem roten Faden gefolgt wird, ohne Rück- und Vorgriffe auf andere Kapitel zu vollziehen. Dies führt auch die massive Kritik, die Baumans Werk nah an die Schwelle des Eigenplagiats rückt, ad absurdum: Lars Rensmann wies auf die massiven Übereinstimmungen zwischen "Modernity and the Holocaust" und "Dialektik der Aufklärung" hin, wobei Bauman selbst nicht auf diese Gemeinsamkeiten eingeht. Es ist zwar richtig ist, dass Bauman selber keine Begründung dieser Doppelungen anführt - sie aber wahrscheinlich für selbsterklärend hält.
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