Alkuin. Herkunft, Leben und Leistung des Gelehrten aus dem Frühmittelalter
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-92714-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Universität zu Köln (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Alkuin war ein angelsächsischer Theologe und lebte im Frühmittelalter. Er war Gelehrter und einer der wichtigsten Repräsentanten der karolingischen Bildungsreform. Er führte die Werke seiner angelsächsischen Vorgänger, wie Beda Venerabilis , fort und brachte diese ins Frankenreich. Zu dieser Zeit lag dieses nämlich noch in den Schatten der frühmittelalterlichen Bildung und musste von Geistlichen und Gelehrten aus Italien, Irland und England belehrt werden. Diese drei Länder wurden zuvor durch die Bekehrung, welche von Rom ausging, frühzeitig mit dem christlichen Glauben und der Kultur konfrontiert. Alkuin war Lehrer am Hofe Karls des Großen und gab sich den Beinamen "Flaccus". Ebenfalls war dieser Mann ein einflussreicher Berater Karls des Großen. Er beriet Karl nicht nur in kirchlichen, sondern auch in Staatsfragen, was für einen Diener Gottes zu dieser Zeit ungewöhnlich war. Dank seines regen Briefwechsels mit Freunden, verschiedenen Gemeinden, anderen Gelehrten und vor allem mit Karl dem Großen, sind uns viele Informationen über ihn und seinen Lebensraum im Frühmittelalter überliefert worden. Auch seine zahlreichen Gedichte und anderen Schriften liefern uns heute einen Einblick in sein Leben. Eine weitere große Leistung Alkuins bezieht sich auf die Ausbildung der karolingischen Minuskel, denn unter seiner Leitung entstand diese neue Schriftart und war vom 9. bis zum 12. Jahrhundert die meistverwendete Buch- und Urkundenschrift im westlichen Europa und Vorläuferin unserer heutigen Kleinbuchstaben. Bei dieser Schrift weisen die Buchstaben Ober- und Unterlängen auf, sodass die Worte klarer voneinander getrennt sind. Diese Entwicklung entstand zur Zeit Karls des Großen. Der Ausgangspunkt befand sich vor allem im Kloster von Corbie im Frankenreich, denn dieses besaß ein großes Skriptorium. Doch auch das Kloster St. Martin von Tours unter der Leitung von Abt Alkuin arbeitete an dieser neuen Schriftform. Da Karl der Große diese neue und besser lesbare Schreibweise befürwortete, entstand eine rasche Verbreitung im Reich.
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