Akteure und Einflussfaktoren in der Umweltaußenpolitik der USA. Hintergründe einer mangelhaften Beteiligung am internationalen Klimaschutz
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-93788-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Institut für Internationale Politik), Veranstaltung: Proseminar Internationale Beziehungen: Internationale Klimapolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit der ersten Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Stockholm im Jahr 1972 ist der internationale Klimaschutz nicht mehr nur eine Angelegenheit der Wissenschaft, sondern auch Gegenstand der Politik (vgl. Brühl, 2000, S.368). Strategien und Maßnahmen zur Verminderung des Klimawandels haben seitdem einen immer höheren Stellenwert in der nationalen und internationalen Politik erlangt. Die Gründung von Ausschüssen wie des IPCC oder Regimebildungen wie des Kyoto-Protokolls zeigen, dass man sich weltweit durchaus des Problems der Klimaveränderung bewusst ist und dass man bereit ist, diesem Problem gemeinsam entgegen zu wirken (vgl. Matthes, 2005, S.26). Vor diesem Hintergrund ist es schwer nachvollziehbar, warum sich ausgerechnet eine führende (Wirtschafts-) Macht wie die USA, an den internationalen Bemühungen zum Erhalt der Umwelt nur zögerlich beteiligt oder diesen sogar entgegenwirkt. Ausgehend von der Hypothese, dass die Klimaschutzpolitik der USA nur geringfügig vom US-Präsidenten beeinflusst wird und dass es sich dabei vielmehr um eine Vielzahl von Entscheidungsmechanismen und Einflüssen verschiedenster Akteure handelt, möchte ich im Rahmen dieser literaturanalytischen Hausarbeit die Frage klären, warum die USA in den letzten zwei Jahrzehnten keine Führungsrolle mehr in der internationalen Klimaschutzpolitik übernommen haben. Um meine Hypothese zu untermauern, werde ich mich schwerpunktmäßig zunächst auf den Präsidenten und seine Rolle in der US-Umweltschutzpolitik konzentrieren. Anschließend werde ich den Kongress als machtvollen Akteur genauer betrachten und mich zuletzt zwei ebenfalls sehr einflussreichen Faktoren, nämlich den Interessengruppen und der amerikanischen Lebensweise widmen. Bei den jeweiligen Darstellungen geht es mir vor allem darum aufzuzeigen, inwiefern eine Beteiligung der Vereinigten Staaten an internationalen Klimaschutzmaßnahmen behindert oder sogar verhindert wurde. Einige sehr positive Entwicklungen der letzten Jahre, wie beispielsweise die Umweltschutzmaßnahmen des Staates Kalifornien werde ich in meiner Arbeit deshalb nicht näher beleuchten. Den Abschluss meiner Seminararbeit bildet das Fazit, in welchem ich die wichtigsten Aspekte noch einmal zusammenfasse und eine abschließende Antwort auf die in der Einleitung formulierte Frage gebe.
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