Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat. »Die Sprache: Außergewöhnlich. Die Handlung: Verstörend. Die Figuren: Undurchsichtig. Alles an diesem Buch macht Lust auf mehr.« Arno Strobel
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Durch einen Post von Recensio Online bin ich über die Autorin Christiane Dieckerhoff gestolpert. “Spreewaldgrab” ist der erste Teil der Spreewald-Reihe rund um Kommissarin Klaudia Wagner
Klaudia hat sich nach der Trennung von ihrem Partner und auch Chef aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald versetzen lassen. Sie braucht einen Neuanfang.
Da sie einen Hörsturz erlitten hat, war sie lange krank geschrieben, doch davon weiß im neuen Revier niemand etwas. Klaudia hat jedoch einige Probleme mit den Spätfolgen des Hörsturzes.
In einem Wochenendhaus wird die Leiche des Ingenieurs Ernst König gefunden. Er wurde erschossen. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass es einige Verdächtige gibt. Aufgrund eines Gutachtens, das König erstellt hat, hat er mehrere Drohbriefe bekommen.
Außerdem hatte König eine Geliebte, Tanja Heise. Wusste denn seine Frau von der Geliebten? Am Tatort wurde ein Wagen gesehen, doch so ein Modell fährt sowohl die Frau als auch die Geliebte des Toten…..
Bei der Suche nach der Tatwaffe im Spreewald stoßen die Ermittler auf ein Skelett. Die Knochen liegen dort schon sehr lange. Zu wem gehören denn nun diese Knochen?
Als Klaudia die Tanja Heise befragen will, wird festgestellt, dass diese verschwunden ist. Eigentlich sollte diese einen Termin in London wahrnehmen, ist dort aber nie angekommen. Ist Tanja von sich aus verschwunden? Oder wurde sie etwa entführt?
Zwischen den Ermittlungen von Klaudia und ihren Kollegen Ulf, Thang und Joe lesen wir immer wieder von einer Frau, die eingesperrt ist. Sie kann sich nicht einmal an ihren Namen erinnern. Wir als Leser können die gedanklichen Gespräche lesen, die sie mit sich selbst, ihrer Mutter und Kindern führt. Wer ist denn diese Frau? Wer ist ihr Entführer?
Viele Aufgaben für das Team. Außerdem muss Klaudia auch ihre Kollegen erst richtig kennenlernen. Irgendwie hat jeder von ihnen seine Probleme, in die der Leser einen Einblick bekommt, Klaudia jedoch nicht jedes Geheimnis herausfinden kann…..
Mein Fazit:
Mit Klaudia Wagner hat Christiane Dieckerhoff eine Kommissarin mit Ecken und Kanten erschaffen. Klaudia hat sehr viele Probleme mit den Folgen ihres Hörsturzes, aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie kämpft auch noch mit der Trennung von Arno, ihrem Ex und damit, dass sie gegen eine jüngere ausgetauscht wird. Sie lässt sich aber nicht davon abhalten, sich ein neues Leben aufzubauen. Sie lässt sich nicht beirren und riskiert auch mal was,wenn sie der Meinung ist, auf dem richtigen Weg zu sein.
Ihr Vermieter, der Repo Uwe, wird Ihr ein guter Freund. Seine 15-jährige Tochter sucht immer wieder Zuflucht bei Klaudia, um sich bei ihr über ihre Eltern auszukotzen.
Ganz witzig find ich den Charakter von Schiebdick. Er spielt eigentlich nur eine Nebenrolle, aber er lockert mit seinem tiefen Spreewalddialekt alles auf. Ein alter Mann, der über vieles Bescheid weiß. Ich hoffe, er wird auch in den Folgebüchern mit dabei sein!
Den Schreibstil von Christiane Dieckerhoff finde ich toll. Ich habe mich von Anfang an im Spreewald zuhause gefühlt. Die Umgebung ist so toll beschrieben, dass ich da sicher mal Urlaub machen werde.
Die Charaktere sind so gut vescgr, dass man sie vor sich sehen und man sich in sie hinein versetzen kann.
Interessant fand ich die Szenen, in der wir alleine mit der eingeschlossenen Frau sind. Christiane Dieckerhoff beschreibt echt toll die Verzweiflung der Frau. Diese Frau führt in Gedanken Unterhaltungen und sie sagt immer wieder ganz bekannte Kinderreime auf. Genau so, könnte ich mir vorstellen, kann jemand, der eingesperrt ist, versuchen, nicht den Verstand zu verlieren.
Dass die Kapitel sehr kurz sind, ist für mich sehr gefährlich. Ich dachte immer, so ein Kapitel geht schon noch kurz. Dabei wurden es dann immer noch ein paar mehr. Allerdings hat das auch den Vorteil, dass man eben das Kapitel noch fertig lesen kann, wenn man wirklich aufhören muss zu lesen.
Das Cover finde ich übrigens echt gelungen. Es zeigt ein Flies im Spreewald gesäumt von Bäumen ohne Laub. Dabei finde ich interessant, dass die Bäume glänzend designed sind, während das Flies selbst matt ist. Es wirkt so, als würden die Bäume in der Sonne glänzen. Titel und Autor sind in schwarzer glänzender Schrift hervorgehoben und passen sich so aber gut an die Landschaft an.
Das Buch hat mich mit großartigen Charakteren und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Klaudia, Ulf und ihren Kollegen im zweiten Teil weitergeht.
saika84
5/5
10.05.2016
Buch (Taschenbuch)
Spreewaldgrab
Nachdem ihr Lebensgefährte Arno sie wegen einer anderen Verlassen hat zieht die Polizistin Klaudia Wagner vom Ruhrgebiet in den Spreewald. Doch so Idyllisch wie man meint ist es im Spreewald für Klaudia gar nicht. Ein Unternehmer wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden, seine Geliebte ist spurlos verschwunden und auf der Suche nach der Tatwaffe stoßen Klaudia und ihr Team auch noch auf Knochen eines Menschlichen Skeletts. Wie hängt das alles zusammen und kann die Geliebte noch lebend gefunden werden?
Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist sehr fesselnd. Die kurzen Kapitel empfinde ich persönlich als sehr angenehm. So bekommt man wechselnd eine Sicht aus sämtlichen Perspektiven und die Spannung geht nicht verloren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die losen Fäden wurden erst am Schluss zusammen geführt so das bis zum Schluss Rätselraten angesagt war. Von mir gibt's eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Bewertung
aus Leonding
5/5
18.04.2016
Buch (Taschenbuch)
Viele Probleme, viele Verdächtige
Ich mache das sonst eigentlich nicht, aber an dieser Stelle muss ich zitieren, was auf dem Buchumschlag steht. Arno Strobel wird dort wiederum, dieses Buch betreffend, zitiert: Die Sprache: Außergewöhnlich. Die Handlung: Verstörend. Die Figuren: Undurchsichtig. Alles an diesem Buch macht Lust auf mehr. Es wäre eine sehr kurze Rezension, wenn ich nun nur mehr schreiben würde, wie sehr Strobel nicht recht habe und dass ich alles genauso sähe. Aber im Grunde ist es so.
Die Handlung wechselt hier zwischen Szenen in einem dunklen Verließ, in dem eine Frau darum kämpft, am Leben zu bleiben, und dem schwierigen Alltag von Klaudia Wagner. Klaudia ist Polizistin und aufgrund der Trennung von ihrem Langzeitfreund, ebenfalls Polizist, vom Westen in den Osten Deutschlands umgezogen. Während sie mit ihrer Gesundheit, dem Chef, den Kollegen und den Leichen zu kämpfen hat, bekommt der Leser immer wieder Eindrücke davon, was es heißt, wirklich zu kämpfen. Die Abschnitte über die unbekannte Frau führen einem doch vor Augen, wie banal Klaudias Probleme sind. Zusätzlich sind sie in einer eigenen Dynamik, in einem anderen Stil verfasst, sodass man immer wieder das Gefühl hat, hier wären zwei Autoren am Werk gewesen.
Die Autorin schafft es außerdem, nahezu jede auftretende Person mit einer speziellen Aura zu umgeben, so intensiv, dass man nach und nach merkt, dass jeder etwas zu verbergen hat und sich zahlreiche mögliche Motive ergeben. Alle kleinen und großen Wendungen fügen sich wunderbar in den Krimi ein und die Geschichte entwickelt so eine Dynamik, dass man zwischendurch immer wieder Personen vergisst, so dass man überrascht ist, wenn sie wieder auftauchen. Auch wo der Prolog denn dazugehört, erschließt sich dann später.
Da dies Wagners erster Fall ist, freue ich mich ebenso wie Arno Strobel auf weitere Werke mit ihr, der Beginn einer möglichen Serie ist jedenfalls sehr vielversprechend.
Diana E
aus Moers
5/5
03.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Christiane Dieckerhoff Spreewaldgrab
Christiane Dieckerhoff Spreewaldgrab
Verlag: Ullstein
Taschenbuch
Klaudia Wagner flüchtet aus dem Ruhrgebiet vor ihrem Exfreund und Chef Arno in das beschauliche und ruhige Umland des Spreewaldes.
Doch weit gefehlt, die ersten Tage bei der neuen Dienststelle lassen von Ruhe und Beschaulichkeit nichts erahnen. Ein Mordfall wird zu einer fast unlösbaren Aufgabe, die Kollegen haben es auf die Neue abgesehen und ein Stalker verfolgt Klaudia.
Als ihr dann auch noch eine Affäre mit einem verheirateten Kollegen nachgesagt, eskaliert Klaudias Leben und sie gerät in Lebensgefahr.
Der Roman ist flüssig, beklemmend, spannend, temporeich und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Die Handlung ist komplex, spannend, überraschend undurchsichtig und gut durchdacht.
Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt.
Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Klaudia rein versetzen, die mir sofort sympathisch, temperamentvoll, schlagfertig aber auch stellenweise zerbrechlich und gut ausgearbeitet erschien. Viel erfahren wir nicht über ihre Vergangenheit, was sie geheimnisvoll macht.
Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/ unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet.
Alle Charaktere sind gut beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ.
Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, größtenteils emotional und überraschend.
Dieses Buch bereitete mir Freude beim Lesen.
Aber ich muss auch ein bisschen Kritik üben:
Ständige Wortwiederholungen und Kinderreime machten das Buch kurzfristig etwas weniger spannend, was die Autorin aber in den darauffolgenden Kapiteln mehr als wett macht.
Christiane Dieckerhoff verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen.
Eine Fortsetzung zu diesem Buch bzw eine Fortsetzung mit der Polizistin Klaudia Wagner kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ein Krimi, der die Langeweile vertreibt und ein paar spannende Lesestunden garantiert.
Das Cover ist ansprechend, idyllisch (wenn auch nicht gerade was neues: ein Wald mit See im Nebel) und aufwendig gestaltet. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch.
Fazit: Spannend. Emotional. Clever. Fesselnd.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Monika S.
aus Leutesdorf
5/5
19.02.2016
Buch (Taschenbuch)
Falsche Beschaulichkeit des Spreewalds
Polizistin Klaudia Wagner verlässt nach der Trennung von ihrem Lebensgefährte das hektische und erinnerungsbehaftende Ruhrgebiet. Sie hofft in der Beschaulichkeit und Ruhe des Spreewalds ein neues Leben beginnen zu können. Doch diese Hoffnung wird je zerstört, denn kaum setzt Claudia einen Fuß in ihre neue Arbeitsstelle, da gibt es auch schon den ersten Toten. Es handelt sich um einen einflussreichen Geschäftsmann, dem viele den Tod gewünscht haben, dann verschwindet auch noch seine Lebensgefährtin spurlos und während Klaudia sich im Spreewald einlebt , findet die Polizei im Wald ein mumifiziertes Skelett. Wie passt das alles zusammen und wer steckt dahinter.
Klaudia muss ihrer Spürnase folgen und gut, dass ihr ihre neuen Kollegen zur Seite stehen. Aber der Spreewald hält noch viele Überraschungen für Klaudia bereit.
Die Handlung des Krimis konnte mich sehr schnell in ihren Bann ziehen , so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Charaktere allen voran Klaudia sind sehr schön und natürlich dargestellte Personen, die nicht nur ihren Job erledigen, sondern auch noch ein Privatleben haben, das Höhen und Tiefen bereit hält.
Nach Klaudias Trennung möchte sie nur noch Ruhe und vergessen, aber da ist auch ein früherer Fall, der ihr noch immer zu schaffen macht und sie in Angst versetzt.
Ihr Kollege Uwe, der auch gleichzeitig ihr Vermieter ist, hat so seine Probleme mit seiner Frau und seinen heranwachsenden Töchtern.
Auch Thang kann ein Lied von Frauen singen, denn er wird aus dem Präsidium ständig von seiner Frau angerufen.
Die Anfänge zwischen den drei Polizisten ist nicht immer ganz einfach und jeder geht anders mit Problemen, Überlegungen und Beweisen um. Diese facettenreiche Palette hat die Autorin herrlich herausgearbeitet, denn es gibt keinen Charakter in dem Roman, in dem sich der Leser nicht mal, auch wenn es nur kurze Momente sind, wiederfindet.
Die Geschichte ist in sich sehr schlüssig und dank Wortspielen, sowie vielen Indizien , die scheinbar zum Mörder führen, wird der Leser immer wieder auf verschiedene Fährten gelockt, bis ganz zum Schluss die Wahrheit ans Licht kommt.
Auch der Schreibstil , die lockeren und teilweise recht lustigen Dialoge, Gedanken oder Geschehnisse tragen dazu bei, dass ich als Leser völlig in den Krimi hinab tauchen konnte und eine Freundin in Klaudia gefunden habe, die ich gerne auf weitere Fälle begleiten würde.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
01.05.2016
Buch (Taschenbuch)
Spreewaldgrab
Polizistin Klaudia Wagner wird vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzt. Sie möchte noch mal von vorne anfangen, ihr Lebensgefährte hat sie verlassen und ihr Körper zeigt ihr in Form eines Tinitus Grenzen auf.
Gerade erst angekommen hat sie auch schon ihren ersten Fall. In einem Wochenendhaus wird die Leiche eines reichen Unternehmers gefunden. Seine junge Freundin ist spurlos verschwunden. Klaudia und ihr neuer Kollege Thang, ein Halbvietnamese, beginnen mit den Ermittlungen.
Ein solider Krimi, der auf einen guten 2.Fall hoffen lässt.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
25.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Der Tod geht um im Spreewald....
Der Tod geht um im Spreewald. Nicht nur Gemütlichkeit und beschauliche Kanäle gibt es hier, nein auch das nur menschliche Verbrechen kommt hier nicht zu kurz. Toller Lokalkrimi.
Vom Ruhrgebiet in den Spreewald, für die Polizistin Klaudia Wagner ein befreiender Schritt. Allerdings beginnt ihr Dienst gleich mit einem Mord und dem Verschwinden einer Frau. Auch privat ist der Neubeginn mit schwierigen und merkwürdigen Dingen verbunden, zum Beispiel liegt jeden Morgen eine Rose auf ihrem Auto. Bei ihren Ermittlungen gerät auch Klaudia immer mehr in Gefahr! Ein gut zu lesender, spannender Krimi mit überraschenden Wendungen.
Als Start einer neuen Serie ganz ordentlich. Die Kommissarin hat zwar jede Menge Probleme, ist mir aber ganz sympathisch. Gut zur Entspannung und flott zu lesen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.