• Produktbild: Im weißen Kreis / Louise Bonì Band 6
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Band 6

Im weißen Kreis / Louise Bonì Band 6 »Einer unserer besten Krimischriftsteller« DIE LITERARISCHE WELT — Ein Fall für Louise Bonì

Aus der Reihe Louise Bonì
7

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

13,5/21 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9699-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

13,5/21 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9699-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Rechtsradikalismus und deutschen Kolonialherrschaft

    Der Autor Oliver Bottini beschäftigt sich in seinen Krimis stets mit politischen Themen und Hintergründen. Dieses Mal setzt er sich nicht nur mit der rechtsextremen Szene in Freiburg, sondern auch mit Folgen der deutschen Kolonialherrschaft in Ruanda auseinander, das von 1884 bis nach dem 1. Weltkrieg eine deutsche Kolonie war, bevor die Belgier dort bis zur Unabhängigkeit 1962 das Ruder übernahmen. Seine ebenso emotionale wie ehrgeizige Kommissarin Louise Boní hat zwar wie so oft den richtigen Instinkt, muss aber verbissener denn je nicht nur gegen das Verbrechen, sondern auch gegen die Schwierigkeiten in den eigenen Reihen kämpfen. Beim Thema Rechtsradikalismus scheint es immer um schwer vermintes Gelände zu gehen, denn schnell ist nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz und das Innenminsterium zur Stelle – nicht immer zum Besten der Ermittlungen, wie man spätestens seit dem NSU-Skandal weiß. Wer ist V-Mann, wer echter Täter, und inwieweit werden sogar echte Verbrechen von V-Leuten durch den Staatsschutz gedeckt? Diese Fragen drängen sich leider nicht nur in Bottinis spannendem Polit-Thriller “Im weißen Kreis“ regelrecht auf. Bottini gibt eine spezielle Antwort.

  • leseratte1310

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im weißen Kreis

    Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte. Er ist in Deutschland, um die Knochen des Großvaters seiner Frau nach Afrika zu holen. Diese wurde während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht, um daran Forschungen zu betreiben. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände des Buches „Der weiße Kreis“ zu lesen, wäre es dennoch sinnvoll gewesen, diese Bände zu kennen. Einiges hätte sich vielleicht eher erschlossen beziehungsweise wäre deutlicher geworden. Louise Bonì ist eine Vollblutpolizistin, daher kennt sie keinen Feierabend und geht mutig, manches Mal sogar leichtsinnig in die Ermittlungen. Sie verlässt sich oft auf ihr Bauchgefühl und lässt Anordnungen oder Befehle außer Acht. Bei Befragungen geht sie oft sehr ruppig vor und auch bei Kollegen ist nicht sonderlich rücksichtsvoll. Auch in ihrem Privatleben gibt es einige Baustellen, Ihre Alkoholsucht hat sie zwar überwunden, aber mangelnde soziale Kontakte machen ihr zu schaffen. Louise will einen Mord auf alle Fälle verhindern. Daher übernimmt sie auch einige Male selbst die Überwachung von Kabangu, der es der Polizei wirklich nicht leicht macht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr radikale Gruppierungen ins Spiel, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte. Aber auch andere Sicherheitsbehörden torpedieren die Ermittlungen. Ganz nebenbei erfuhr man auch noch einiges über den Völkermord in Ruanda. Dieser anspruchsvolle Krimi präsentiert interessante und komplexe Charaktere. Das undurchsichtige Umfeld ist sehr realistisch geschildert. Dieses Buch kommt ohne reißerische Action aus und ist trotzdem sehr spannend.

  • Bewertung

    aus kiel

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Brisanter Thriller um Neonazis und Deutschlands Kolonialzeit

    Von einer Informantin erhält Louise Boni den Hinweis, dass ein Mann zwei Waffen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Sie geht der Sache nach, um ein mögliches Verbrechen zu verhindern. Ihre Ermittlungen führen sie in die Neonazi-Szene. Schon bald stellt sich Ludwig Kabangu aus Ruanda als mögliches Opfer heraus, der in Freiburg ist, um die Gebeine des Großvaters seiner Frau nach Hause zu holen. Diese wurden während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts zu „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht. Hier erhält der Leser quasi nebenbei Einblicke in Deutschlands Kolonialzeit in Afrika sowie den Völkermord in Ruanda, bei dem 1994 in annähernd 100 Tagen Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi umbrachten. Als die Ermittlungen immer weiter in die rechtsextremistische Szene eindringen, der Ku-Klux-Klan auf den Plan kommt und staatliche Stellen scheinbar die Ermittlungen verhindern wollen, lässt Louise Boni nicht locker und ermittelt auf eigene Faust weiter. Ich muss gestehen, dass ich hier aufgrund der vielen verschiedenen Gruppierungen der rechtsextremistischen Szene ein wenig den Überblick verloren habe. Es hat mir aber nichts von der Lesefreude genommen und spannend war es allemal. Louise Boni ist eine Ermittlerin nach meinem Geschmack. Nicht aalglatt sondern mit Ecken und Kanten. Sehr stark und doch so verletzlich, immer am Rande der Erschöpfung („Keine Erschöpfung, die man loswurde, wenn man mal ein paar Wochen Urlaub machte. Wohl eine Art Seelenerschöpfung.“ S. 149). Die Dämonen, die sie verfolgen, lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Sie ist trockene Alkoholikerin und eigentlich sehr einsam. Aber das gibt ihr den Antrieb für ihre Ermittlungen. Da niemand zuhause auf sie wartet, kann sie sich so richtig reinknien in die Ermittlungen und über ihre Grenzen hinausgehen. Obwohl ihre Alleingänge manchmal sehr grenzwertig und kaum nachvollziehbar sind. Aber das macht ihre Persönlichkeit aus. Obwohl „Der weiße Kreis“ sich gut lesen lässt, ohne die vorhergehenden 5 Bände der Reihe um Louise Boni zu kennen, wäre es hier gewiss hilfreich mehr zu wissen. Man könnte sicherlich besser nachvollziehen wie Louise zu der Frau wurde, die sie jetzt ist. Für mich war "Der weisse Kreis" von Oliver Bottini ein sehr lesenswerter Krimi, der 5 Sterne locker verdient hat.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    23.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Louise Bonì wird von einem…

    Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte. Er ist in Deutschland, um die Knochen des Großvaters seiner Frau nach Afrika zu holen. Diese wurde während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht, um daran Forschungen zu betreiben. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände des Buches „Der weiße Kreis“ zu lesen, wäre es dennoch sinnvoll gewesen, diese Bände zu kennen. Einiges hätte sich vielleicht eher erschlossen beziehungsweise wäre deutlicher geworden. Louise Bonì ist eine Vollblutpolizistin, daher kennt sie keinen Feierabend und geht mutig, manches Mal sogar leichtsinnig in die Ermittlungen. Sie verlässt sich oft auf ihr Bauchgefühl und lässt Anordnungen oder Befehle außer Acht. Bei Befragungen geht sie oft sehr ruppig vor und auch bei Kollegen ist nicht sonderlich rücksichtsvoll. Auch in ihrem Privatleben gibt es einige Baustellen, Ihre Alkoholsucht hat sie zwar überwunden, aber mangelnde soziale Kontakte machen ihr zu schaffen. Louise will einen Mord auf alle Fälle verhindern. Daher übernimmt sie auch einige Male selbst die Überwachung von Kabangu, der es der Polizei wirklich nicht leicht macht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr radikale Gruppierungen ins Spiel, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte. Aber auch andere Sicherheitsbehörden torpedieren die Ermittlungen. Ganz nebenbei erfuhr man auch noch einiges über den Völkermord in Ruanda. Dieser anspruchsvolle Krimi präsentiert interessante und komplexe Charaktere. Das undurchsichtige Umfeld ist sehr realistisch geschildert. Dieses Buch kommt ohne reißerische Action aus und ist trotzdem sehr spannend.

  • Baerbel82

    4/5

    13.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Das große Ganze „Im weißen…

    Das große Ganze „Im weißen Kreis“ ist bereits der sechste Fall für die unkonventionelle Hauptkommissarin Louise Bonì aus Freiburg. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Oliver Bottini hat der Geschichte einen Prolog vorangestellt, in dem 2004 in Karlsruhe zwei Polizisten einem Anschlag der rechten Szene zum Opfer fallen. Zwei Jahre später in Freiburg: Wir lernen Louise Bonì kennen. Louise ist trockene Alkoholikerin, ihr Chef Bermann ist verstorben, ihr Freund Ben meldet sich nicht mehr und Kollege Kilian arbeitet undercover in Baden-Baden. Von ihm erfährt sie, dass ein Mann zwei Pistolen bei einem russischen Kriminellen gekauft hat. Ist ein neuer Anschlag geplant? Wo und auf wen? Ludwig Kabangu aus Ruanda, der in Freiburg weilt, um die Gebeine eines Urahnen heim zu holen, scheint das perfekte Opfer zu sein. Die Spur führt zu dem rechtsradikalen Neonazi Ricky Janisch. Er wird offenbar vom Staatsschutz überwacht. Und nun hat sich auch Louise an ihm festgebissen. Doch kurz darauf ist Janisch tot. War Janisch ein V-Mann? Wurde er ermordet, weil er zu viel wusste? Oliver Bottini hat die Hintergründe bestens recherchiert und analysiert. Die Verstrickung von Polizei und Verfassungsschutz, die hier geschildert wird, scheint plausibel und beklemmend. Genau wie im wirklichen Leben wird gemauschelt und vertuscht, werden faule Kompromisse geschlossen und die Ermittler „von ganz oben“ zurückgepfiffen bzw. kaltgestellt. „Im weißen Kreis“ ist eine düstere Geschichte über ein dunkles Kapitel deutsch-afrikanischer Vergangenheit. Aber es geht auch um Rechtsradikalismus, um Strukturen, die viele Parallelen zum tatsächlich existierenden Nationalsozialistischen Untergrund haben. Was ist Fiktion, was ist Realität? Alles in allem ein solider Ermittlerkrimi in der rechtsextremen Szene. Nur mit Louise bin ich nicht wirklich warm geworden. Mit ihr konnte ich mich nicht identifizieren, ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Ihre Alleingänge werden ihr fast zum Verhängnis. Fazit: Gelungene Mischung aus Dichtung und Wahrheit zum Thema Neonazi-Strukturen. Starker Stoff. So muss Krimi.

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