Robert Strange McNamara. Gefangener seines Denkens
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
293 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656877059
Im Zentrum steht dabei das Jahr 1964, «the lost year of war», wie es von Historikern auch beschrieben wird. Das Jahr, in dem die USA die Chance gehabt hätten, sich aus Vietnam zurückzuziehen, stattdessen aber die Weichen für den Krieg gestellt haben (Kapitel V dieser Arbeit). Ich werde - nach einer kurzen Einführung zu Robert McNamara (Kapitel II) und zum Vietnamkrieg (Kapitel III und IV) - aufzeigen, wie die Stimmung bei Robert McNamara und in der US-Regierung langsam kippte; weg von der rein materiellen und politischen Unterstützung für Südvietnam, hin zu einem offenen Krieg gegen Nordvietnam - und welche Faktoren diese Kursänderung bewirkt haben (Kapitel Vc). Auch werde ich aufzeigen, dass McNamara und Präsident Lyndon B. Johnson die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt haben (Kapitel Vd), vor allem bezüglich der Ereignisse im Golf von Tonking im August 1964 (Kapitel VI), welche als Rechtfertigung für den Kriegseintritt missbraucht wurden. Der rote Faden dieser Arbeit soll aber sein, Robert McNamaras inneren Zwiespalt aufzuzeigen, seine Überlegungen, seine Beweggründe und schliesslich auch seine Hilflosigkeit, als er die Kontrolle über die Geschehnisse verlor. McNamara, der in der US-Regierung in Sachen Vietnam klar die Federführung hatte (Kapitel Va), war bis zuletzt gefangen in einem inneren Konflikt zwischen Loyalität und Rationalität (Kapitel VII und VIII). Dies soll in dieser Arbeit zum Ausdruck kommen.
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