Geschlechterkonstruktionen im Wandel. Darstellung von Berufsbildern in Schulbüchern Ein sozialwissenschaftlicher Vergleich unter Zuhilfenahme der qualitativen Inhaltsanalyse
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
50 (Printausgabe)
Dateigröße
1280 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656879336
- "Geschlechterstereotype im Denken und Handeln,
- geschlechtsspezifische Zuordnung und das Sozialprestige von Berufen,
- mangelnde Motivation, Ermutigung, Beratung und Unterstützung,
- mangelndes Angebot von Ausbildungsstellen,
- Personalrekrutierungspraktiken von Betrieben,
- [sowie eine männlich] dominierte Kultur in Unternehmen" (Schemme 2006: 19).
Vorstellungen jener konstruierten Wirklichkeit von Geschlecht haben u. a. angesichts elterlicher und schulischer Erziehung, real und medial vorgelebter Rollenzuschreibungen und allgegenwärtiger Werbeindustrie bereits im Kindesalter eine wesentliche Rolle inne. Neben diesen Einfluss nehmenden Faktoren ist auch das auf den jeweiligen Richtlinien eines Bundeslandes basierende Schulbuch zu verorten, welches grundlegende Veränderungen seit den 70er Jahren erfahren hat (vgl. Weinbrenner 1995: 33, 42).
Allen genannten Objekten ist eine Aufrechterhaltung stereotypischer Geschlechterbilder durch die auf Mustern von Männlichkeit und Weiblichkeit beruhende Präsentation der gesellschaftlichen Konstruktionen gemeinsam. Diese teilweise subtilen Darbietungen haben Auswirkungen auf die jeweilige Ausbildungs- und Berufswahl, den Werdegang, das Privatleben sowie auf das eigene Denken und Handeln (vgl. Tanzberger/Schneider 2007: 7, 20). In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass derartige "Zuordnung der Berufe zu den Geschlechtern und auch ihr Status in der Gesellschaft [...] keineswegs statisch, sondern veränderbar" sind (Markom/Weinhäupl 2007: 222).
Die bedeutsame Wirkung des Geschlechts für die gesellschaftlichen Verhältnisse begründet die Auswahl der Thematik der vorliegenden Bachelorarbeit. [...]
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