Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
426 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656946076
Dieses Kriegerdenkmal soll an die Völkerschlacht des Jahres 1813 erinnern, bei welcher sich napoleonische Truppen und Koalitionstruppen gegenüberstanden. Es handelt sich hier
zugleich um ein National- und Kriegsdenkmal. Als Nationaldenkmal bezieht sich das Völkerschlachtdenkmal auf die ganze Nation, es will einem bestimmten Ereignis, nicht nur
einer Person oder Personengruppe, Dauer verleihen. Die Geschichte des Nationaldenkmals setzt in Deutschland 1787 mit dem zunächst gescheiterten Projekt eines Denkmals für
Friedrich den Großen ein. Gebaut wurde es erst nach 1840 und schließlich 1851 eingeweiht.
Die eigentliche Blütephase des nationalen Monuments beginnt jedoch erst zwei Jahrzehnte nach der Reichsgründung 1870/71 in der Herrschaftszeit Willhelm II.3 Die Katastrophe des
Ersten Weltkriegs und die Niederlage Deutschlands brachten es mit sich, dass die nationalen Denkmäler nach 1918 immer auch Kriegsdenkmäler waren und umgekehrt. Die Zahl der
Totenmale für gefallende Krieger nahm kontinuierlich zu, dabei trat die nationale Identitätsforderung in den Vordergrund. Seit dem Massensterben des zweiten Weltkriegs und der Massenvernichtung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern schwand allerdings
die politische Funktionsbestimmung der Denkmäler.
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