Der Investiturstreit. Entwicklung der Reichskirche unter Konrad II. und Heinrich II.
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
411 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656948216
vorangegangenen Investiturstreit kam es nicht von hier auf jetzt.
Vor diesem spektakulären Streit zwischen dem deutschen König und Papst Gregor VII. lagen mehrere Jahrzehnte der
Reformen innerhalb der Kirche, die sich auf das kanonische Recht berief und die Freiheit der Kirche von den weltlichen Mächten forderte. Die enge Verflechtung von geistlichen und
weltlichen Aufgaben in der Reichskirche und das dem Lehnswesen ähnliche Verhältnis zwischen König und Bischöfen forderte die Kritik der Kirchenreformer heraus und führte
letztendlich zu veränderten Machtverhältnissen.
An dieser Entwicklung war die Kirchenpolitik der Vorgänger Heinrichs IV. maßgeblich beteiligt. Seit Konrad II., Heinrichs IV. Großvater, als erster aus dem Geschlecht der Salier die Königs- und Kaiserwürde übernommen hatte, änderte sich das Verhältnis zwischen König und Papst, der Gesamtkirche und der Reichskirche auf eine Weise, die schließlich den
Investiturstreit geradezu herausfordern musste.
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