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Jetzt die Gegend damals Journalroman

1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

161

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,2 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42488-9

Beschreibung

Rezension

»All diese Wahrnehmungen und Erinnerungen werden dargereicht als poetische Kondensate. Sie fügen sich in diesem schmalen Band erneut zu einer wunderbaren Prosa, geschaffen aus einer immer hellwachen Souveränität.« ("Frankfurter Rundschau")
» ... ein faszinierendes Buch über das Gedächtnis und die deutsche Geschichte.« ("Passauer Neue Presse")
»Gegen Sentimentalität ist Jürgen Beckers Prosa-Skalpell sterilisiert, und deshalb gleitet es so präzis durch all die feinen Schichten und Häutchen eines mehr als 80-jährigen Lebens.« ("Kölnische Rundschau")
»Die Vergewisserung eines gelebten Lebens anhand von Erinerungen, dargestellt in einer Sprache, die den höchsten Ansprüchen genügt.« ("Buchkultur")
»Man folgt Jürgen Becker, diesem so klugen wie unaufgeregten Beobachter gern.« ("K.West")
»Viele Leser sind süchtig nach seiner präzisen, gelassenen und im mehrfachen Wortsinn coolen Prosa. Auch Beckers neuer Journalroman bietet eine glänzende Gelegenheit zum Süchtigwerden.« ("literaturblatt für Baden-Württemberg")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

161

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,2 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42488-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Jürgen Becker (geb. 1932 in…

MaWiOr aus Halle am 21.08.2015

Bewertungsnummer: 2704530

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jürgen Becker (geb. 1932 in Köln), Büchner-Preisträger 2014, legt mit „Jetzt die Gegend damals“ einen weiteren Journalroman vor - eine literarische Untergattung, die Becker in die Literaturgeschichte eingeführt hat und auf die er immer wieder zurückgreift: ein Arbeitsjournal, in das eine Romanhandlung eingebaut ist. „Jetzt die Gegend damals“ ist aber mehr ein Erinnerungsjournal. Jürgen Becker schickt Jörn Winter, sein Alter Ego, auf die eigenen biografischen Wege, um seine Erlebnisse und Wahrnehmungen noch einmal wachzurufen. Wobei der Autor warnt, der Held sei nicht sein „Spiegelbild“ sondern ein „anderes Ich“. „Die Zeit vergeht, und Jörn wird alt“ beginnt der Roman und beleuchtet die Etappen des Lebens, von der Kindheit in Köln und Thüringen bis zum heutigen Schriftstelleralltag mit seinen Lesungen und Pressekonferenzen. Die zahlreichen Lebensmarken werden dabei abgeschritten und die Erinnerungen in tagebuchartigen Aufzeichnungen festgehalten. Dazwischen immer wieder alltägliche Beobachtungen wie Landschafts- und Wetterbeschreibungen. Scharfsinnig reflektiert Becker die Vergangenheit, der das Gesehene und Gehörte in kurzen Sätzen festhält. Meist fallen „ihm bloß ein paar Sätze ein, manchmal nur noch einzelne, manchmal ein paar mehr“. Becker hatte damit die Minimalisierung des Schreibens für sich entdeckt. Auf den 162 Seiten erfährt der Leser, wie mit wenigen Sätzen längst Vergessenes wieder sichtbar gemacht wird und das mit einer eigenartigen Mischung aus Tagebuch, Reiseerzählung und Roman. Eine Anregung, seinen eigenen Geschichten und Erfahrungen nachzugehen.

Jürgen Becker (geb. 1932 in…

MaWiOr aus Halle am 21.08.2015
Bewertungsnummer: 2704530
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jürgen Becker (geb. 1932 in Köln), Büchner-Preisträger 2014, legt mit „Jetzt die Gegend damals“ einen weiteren Journalroman vor - eine literarische Untergattung, die Becker in die Literaturgeschichte eingeführt hat und auf die er immer wieder zurückgreift: ein Arbeitsjournal, in das eine Romanhandlung eingebaut ist. „Jetzt die Gegend damals“ ist aber mehr ein Erinnerungsjournal. Jürgen Becker schickt Jörn Winter, sein Alter Ego, auf die eigenen biografischen Wege, um seine Erlebnisse und Wahrnehmungen noch einmal wachzurufen. Wobei der Autor warnt, der Held sei nicht sein „Spiegelbild“ sondern ein „anderes Ich“. „Die Zeit vergeht, und Jörn wird alt“ beginnt der Roman und beleuchtet die Etappen des Lebens, von der Kindheit in Köln und Thüringen bis zum heutigen Schriftstelleralltag mit seinen Lesungen und Pressekonferenzen. Die zahlreichen Lebensmarken werden dabei abgeschritten und die Erinnerungen in tagebuchartigen Aufzeichnungen festgehalten. Dazwischen immer wieder alltägliche Beobachtungen wie Landschafts- und Wetterbeschreibungen. Scharfsinnig reflektiert Becker die Vergangenheit, der das Gesehene und Gehörte in kurzen Sätzen festhält. Meist fallen „ihm bloß ein paar Sätze ein, manchmal nur noch einzelne, manchmal ein paar mehr“. Becker hatte damit die Minimalisierung des Schreibens für sich entdeckt. Auf den 162 Seiten erfährt der Leser, wie mit wenigen Sätzen längst Vergessenes wieder sichtbar gemacht wird und das mit einer eigenartigen Mischung aus Tagebuch, Reiseerzählung und Roman. Eine Anregung, seinen eigenen Geschichten und Erfahrungen nachzugehen.

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