Fürstenspiegel, ein literarisches Genus. Ein Vergleich von Senecas 'De clementia' und Machiavellis 'Il Principe'.
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
827 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656953623
Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat verwischt die Konturen und kann somit, mitunter intendiert, zu einem Trugschluss führen. Dessen ist sich auch der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau bewusst, wenn er sagt: "Traue keinem Zitat, das du nicht selber aus dem Zusam-menhang gerissen hast." Ein vermeintlich entlarvendes Zitat vermag es also, jemanden in seiner Meinung zu beeinflussen und undifferenzierte Vorurteile zu verstärken, wenn dieser die genauen Hintergründe nicht kennt.
Soweit das überhaupt möglich ist, soll es Anspruch und Methode dieser Arbeit sein, weitgehend unvoreingenommen und ausgewogen die staatstheoretischen Abhandlungen Niccolò Machiavellis und Senecas zu analysieren. Im Zuge dessen lohnt es sich auch der Frage nachzugehen, warum eine so polarisierende Persönlichkeit wie Machiavelli scheinbar viel mehr Beachtung findet, sei sie negativ oder positiv, als der uns rechtschaffen dünkende Seneca.
Ziel der Arbeit ist es dementsprechend, ausgehend von einem Vergleich der beiden Fürstenspiegel "Il Principe" von Machiavelli und "De clementia" von Seneca, über die Rezeptionsgeschichte der beiden Werke, hin zu einem von Informationen getragenen Urteil zu kommen.
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