Am Schweizer Nationalfeiertag wird im Trubel des Feuerwerks ein unbekannter Mann auf einer Weide im Wauwilermoos gefunden: jung, tätowiert, chinesisch – und totgetrampelt von einem Stier. Der charmante Luzerner Ermittler Cem Cengiz übernimmt den Fall: Erste Nachforschungen führen zu den chinesischen Triaden, in die Tattooszene und zu Menschenhändlern. Und ganz nebenbei hat Cem auch noch mit eigenen Problemen und dem weiblichen Geschlecht zu kämpfen . .
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Nach dem Schweizer Nationalfeiertag wird auf einer Weide im Wauwilermoos eine Leiche gefunden. Jung, tätowiert, chinesisch - und vermutlich durch einen Stier totgetrampelt.
Der charmante Ermittler Cem Cengiz übernimmt den Fall.
Haben wirklich die Triaden die Finger im Spiel?
Ein absolut spannender Krimi - ich konnte gar nicht mehr anders, als beständig weiterzulesen, zu bibbern, zu zittern und einfach nur Seite um Seite “futtern” damit ich endlich, endlich, endlich erlöst werde und weiss, was genau der Hintergrund / die Lösung ist.
Das erste Buch der Autorin, Liebe, Sünde, Tod war bereits ein interessanter Schweizer Krimi - dieser konnte das aber noch toppen. Wesentlich spannender und fesselnder geschrieben, wurde ich nun so richtig gepackt. Suchtfaktor! Schlafen, essen, trinken, - alles wird zur Nebensache - Haushalt? Auch der kann getrost warten. Erst wenn die letzte Seite ausgelesen ist, kann man dem normalen Leben wieder Anteil nehmen.
Einziger Negativpunkt, der offene Schluss - nicht dass der Fall nicht abgeschlossen wäre, das ist nicht das Thema, der Fall ist abgeschlossen, sozusagen in trockenen Tüchern - aber die Geschichte um die Protagonisten Cem, der Staatsanwältin Eva, der Freundin von Cem Lila - da ist für mich viel zu viel offen, einfach irgendwie schon klar, dass ein dritter Fall folgen muss / wird. Das war ein bisschen enttäuschend - trotz allem runde ich nun die Sterne auf 5 auf - der Hauptpunkt, die Spannung, die wurde so massiv hoch gehalten….
Das ganze spielt in der Schweiz, bei mir fast vor der Haustüre, was den Gänsehauteffekt noch verstärkt. Umso mehr, Nägel kauend, nervös und zittern las ich und dachte immer wieder, diesen Ort werd ich nie mehr besuchen :-)
Fazit: Ein Krimi, der den Leser aus den Socken haut. Einfach mal was anderes, nicht das übliche Mordmotiv, nicht der übliche Täter, nicht der übliche Tatort. Alles ist aussergewönlich anders, aber alles ist so spannend anders, dass man einfach den Krimi “fressen” muss. Man fliegt von Seite zur Seite und weiss nur eines, bevor nicht die letzte Seite gelesen ist, geht man nicht ins Bett :-) - zumindest mir ging das so. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - von mir ne klare Empfehlung - Krimi-Liebhaber (und natürlich auch Thriller :-) ) - ihr müsst das Buch lesen - ich kann nicht anders als eine absolute MUSS-Leseempfehlung auszusprechen.
Gertie G.
aus Wien
5/5
11.01.2021
Buch (Taschenbuch)
der 2. Fall für Cem Cengiz - rasant und spannend
Nach dem Debüt Liebe, Sünde, Tod von Autorin Monika Mansour habe ich natürlich mit Hochspannung auf den zweiten Fall für den türkisch-stämmigen Cem gewartet.
Wegen seiner Eigenmächtigkeiten im ersten Fall ist er von der ehrgeizigen Staatsanwältin Eva vorerst einmal zum Innendienst verurteilt.
Doch der Fall, des in der Nacht des Schweizer Nationalfeiertags im Wauwilermoos von einem Stier zu Tode getrampelten Chinesen, beschäftigt die Abteilung Leib und Leben, mehr als ihr lieb ist. Der Bogen der Ermittlungen spannt sich von den Chinesischen Triaden über diverse Tatoostudios bis hin zu Mädchenhändlern.
Mit dem brisanten Kriminalfall allein ist es für Cem natürlich noch nicht getan, hat er doch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Die Frauen rund um ihn, Freundin Lana/Lila, Staatsanwältin Eva und Chefin Barbara machen ihm ganz schön zu schaffen.
Wird Cem den wahren Mörder des Chinesen finden? Denn der Stier kann es ja aus eigenem Antrieb ja nicht gewesen sein.
Wieder schafft es Monika Mansour ihre Leser zu fesseln. Daher gibt es wieder 5 Sterne.
gaby2707
aus München
5/5
11.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein absoluter Pageturner
Am Morgen nach dem Schweizer Nationalfeiertag wird auf einer Weide im Wauwilermoos die unbekleidete Leiche eines jungen Mannes mit chinesischem Aussehen gefunden, dessen Arm ein Drachentattoo schmückt - totgetrampelt von einem Stier - mit einem kleinen unscheinbaren Loch in der Wade. Haben hier die chinesischen Triaden ihre Finger im Spiel?
Es ist das erste Buch, das ich von der Schweizer Autorin Monika Mansour gelesen habe. Es wird bestimmt nicht das letzte sein.
Mit einem Spannungsbogen, der sich von Anfang an stetig nach oben schraubt, einem Mörder, den ich so bisher noch nie gelesen habe und immer neuen Ansätzen und Vermutungen ist es der Autorin gelungen, mich hier fast nur beim Lesen zu halten.
Allein die charismatische und bunte Mischung der Protagonisten, angeführt von einem türkischstämmigen Kommissar und seiner Ex-kriminellen Freundin, über die Bewohner eines Bio-Bauernhofes, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und natürlich dem mordenden Stier, lassen mein Kopfkino auf Hochtouren laufen. Die immer wieder wie zufällig fallen gelassenen Schweizer Ausdrücke lassen den Krimi absolut authentisch wirken. Ich lese nicht nur - ich bin voll dabei und mittendrin und lerne auch noch die privaten, sehr interessanten Seiten der Kommissare kennen.
Monika Mansour schafft es mit ihrem lebendigen, farbenfrohes Schreibstil und einer Prise Humor, immer an den genau richtigen Stellen, für mich ein wunderbares Leseerlebnis zu schaffen.
Zum Schluss bleiben zwar ein paar Fragen offen, was mir allerdings die Hoffnung auf einen dritten Fall dem sympathischen Kommissars Cem gibt.
Fazit:
Eine spannende Geschichte, ein "unnormaler" Mörder, sympathische, interessante Protagonisten, eine wohl sehenswerte Schweizer Landschaft, viele Wendungen und Verwicklungen machen dieses Buch zu einem Leseerlebnis der ganz besonderen Art.
Absolut lesenswert!
KrimiElse
5/5
11.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannender Pageturner aus der Schweiz
Ein junger toter Chinese im luzernischen Wauwilermoos am Nationalfeiertag der Schweiz von einem Stier übel zugerichtet, ein charmanter türkischer Ermittler umgeben von schönen und geheimnisvollen verdächtigen Damen, der mit dem weiblichen Geschlecht in seiner Umgebung sowieso schon zu kämpfen hat und fiese Mädchenhändler aus Osteuropa sind die geschickt miteinander verwobenen Zutaten dieses erstklassigen Kriminalromanes der Autorin Monika Mansour.
Es handelt sich um den zweiten Fall einer Reihe um den Ermittler Cem Cengiz.
Am frühen Morgen nach dem Schweizer Nationalfeiertag wird in der beginnenden Augusthitze auf einer Weide nahe Luzern eine übel zugerichtete Leiche eines jungen unbekannten Chinesen gefunden, nackt und mit einem auffälligen Drachen-Tatoo auf dem Arm. Schnell stellt sich heraus, dass der Stier eines Bauern der Mörder ist.
Das Team um den Ermittler Cem Cengiz muss in diesem zweitem Fall herausfinden, ob es ein Unfall oder Mord war. Die Spur führt zunächst zur asiatischen Mafia, aber auch Intrigen und Rache könnten eine Rolle spielen.
Nebenbei hat Cem mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen, seine Freundin Lila rettet in einem lebensgefährlichen Coup drei osteuropäische Mädchen vor ihren brutalen Zuhältern und versteckt sie in Cems Wohnung. Das ruft Menschenhändler auf den Plan und bringt alle in Lebensgefahr.
Der Autorin ist mit diesem klassischen Kriminalroman ein Paradestück gelungen. Das Buch ist eine geniale Mischung aus klug inszenierter Spannung, einem erstklassischem Plot, Humor und einem Spritzer Erotik mit hervorragend ausgearbeiteten Charakteren.
Der Stil ist flüssig zu lesen und charmant gespickt mit ganz wenigen Schweizer Ausdrücken (die in einem Glossar am Ende des Buches erklärt sind). Die Geschichte ist insgesamt sehr stimmig und logisch aufgebaut, die Auflösung am Ende des Buches überraschend, zufriedenstellend und umfassend.
Ich bin während des Lesens wahrhaft abgetaucht in die Welt von Cem und seinen Ermittlungen, ich wurde von diesem Pageturner hervorragend unterhalten und war ein wenig traurig, als es vorbei war.
Fazit
Ein genial konstruierter und spannender Schweizer Krimi, spannend, witzig und mit herrlichen Dialogen, die die Geschichte sehr lebendig machen, dem ich volle fünf Sterne für tolle Unterhaltung vergebe.
peedee
5/5
03.09.2015
Buch (Taschenbuch)
Ein Toter im Wauwilermoos
Am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, wird im Wauwilermoos ein Toter auf einer Weide gefunden: männlich, asiatisch aussehend, jung, tätowiert, nackt. Cem Cengiz soll ermitteln. Es freut ihn sehr, dass er nach seiner Strafversetzung in den Innendienst endlich wieder einen Fall zugeteilt erhält. Wer ist der Tote? Wieso liegt er nackt auf einer Kuhweide? Wer hat ihn so zugerichtet? Aufgrund des Tattoos wird vermutet, dass der Mann eventuell in Verbindung mit den chinesischen Triaden stand. Doch diese Ermittlungen führen vorerst ins Leere. Cem hat nicht nur beruflich grosse Fragen zu klären sondern auch privat einige Baustellen. Wie nicht anders zu erwarten, geht es da natürlich um Frauen. Aber auch das Thema Menschenhandel ist akut
Erster Eindruck: Schönes Cover mit geprägter Schrift; der Buchtitel gefällt mir.
Dies ist Band 2 um den Ermittler Cem Cengiz; für mich das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte. Auch ohne das Wissen aus dem Vorgängerband ist dieses Buch gut zu lesen.
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, z.B. Cem, der Ermittler; Barbara, seine Chefin; Eva, die Staatsanwältin. Mir hat ebenfalls sehr gut gefallen, dass nicht nur Berufliches, sondern auch Privates zu erfahren war.
Da der Tatort auf dem Land ist, führen die Ermittlungen natürlich auch zu den Bauern des Ortes. Kevin, ein Kollege von Cem, tat mir sehr leid, als er als Heuschnupfengeplagter in der Scheune des Bauernhofes um Luft ringt und dann im Kuhstall noch mit den Ausscheidungen der Kühe konfrontiert wird. Das Landleben war für ihn so fremd wie für andere ein Trojaner im Zentralrechner. Er hatte die Gelegenheit, einem Besamer vor Ort bei seinem Job zuzusehen, was ihn aber kurzum ein bisschen überforderte. Tja, er ist ganz offenbar ein Städter ;-)
Die ganze Story beinhält viel Spannung, Liebe, Eifersucht und auch ein bisschen Erotik. Der Autorin ist es gut gelungen, die Spannung durchwegs aufrecht zu erhalten. Die Geschichte liess mich gar nicht mehr los: lästige Haushaltspflichten wurden nur zu gerne beiseitegeschoben, um weiterlesen zu können! Ich habe eifrig versucht, den Fall zu lösen, aber das Ende der Geschichte war für mich eine grosse Überraschung toll! Ich freue mich schon auf den nächsten Band; vielen Dank für unterhaltsame Lesestunden.
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