Kinder als Humankapital und gesellschaftliche Ressource Die Elementarpädagogik als Adressat gesellschaftspolitischer Forderungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
105 (Printausgabe)
Dateigröße
858 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656963141
Ein aktivierender Sozialstaat investiert auf effiziente Weise in das "Humankapital" von Menschen, mit dem Ziel, soziale Renditen in Form von ökonomischen Erträgen zu erwirtschaften sowie in der Zukunft liegende gesellschaftspolitische Ziele zu erreichen. Die Situation von Kindern, alleinerziehenden Eltern und Familien bleibt davon nicht unbeeinflusst. Da frühzeitige Investitionen in das "Humankapital" am wirksamsten sind, erhält insbesondere die frühe Kindheit einen Bedeutungszuwachs (vgl. ebd., S. 44f.). Aus ökonomischer Sicht gelten Kinder aufgrund ihres "Humankapitals" als gesellschaftliche Ressource, in das es sich zu investieren lohnt.
Im Zentrum der Masterarbeit steht folgende These:
Der neoliberale sozialpolitische Kurs geht mit einer Ökonomisierung früher Kindheit einher und erhebt Kinder und frühe Bildung zu einer gesellschaftlichen Ressource. Die Aufmerksamkeit bezieht sich allerdings nicht auf den Eigenwert von Bildung, sondern von Interesse sind ökonomisch verwertbare Fähigkeiten, die das Humankapital von Kindern erhöhen. In Folge dessen werden gesellschaftspolitische Forderungen an die Elementarpädagogik adressiert, die den Alltag grundlegend verändern und frühkindliche Bildung für das Ziel der Humankapitalbildung instrumentalisieren.
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