Die Manifestation des Selbstbewusstseins im konkreten »ich bin« Endliches und Unendliches Ich im Denken von S. T. Coleridge
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.01.1985
Verlag
Felix MeinerSeitenzahl
144 (Printausgabe)
Dateigröße
11449 KB
Auflage
Unverändertes eBook der 1. Auflage von 1982
Sprache
Deutsch
EAN
9783787327522
Uehlein beschränkt sich in seiner systematischen Freilegung dieser Position gleichwohl nicht darauf, Coleridge als Zeugen für die bereits im 19. Jahrhundert einsetzende Rezeption des deutschen Idealismus in England vorzustellen. Vielmehr betritt Uehlein insofern Neuland, als er es erstmals unternimmt, Coleridge zugleich als einen originalen Philosophen zu erweisen, der eine der Schellingschen zwar verwandte, aber doch eigenständige Philosophie des Selbstbewußtseins vertritt. Wie Fichte und Schelling müht sich Coleridge um die Rückführung aller Erkenntnis auf das Grundprinzip der Selbstgewißheit des »Ich bin«; im Unterschied zu beiden verficht er die These, das absolute »Ich bin« (= Grund aller Erkenntnis) sei nicht unmittelbar einholbar, sondern offenbare sich mittelbar in der Selbstgewißheit des empirischen »Ich bin«, also in der zeitlichen Konstitution des endlichen Ich. In manchem, so Uehlein, bietet Coleridges idealistische Konzeption des sich in der Zeit konstituierenden »Ich bin« einen Vorblick auf Husserls Bewußtseinstheorie.
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