Das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie am Beispiel ihrer Weltentstehungsmodelle und deren Darstellung in aktuellen Religionsbüchern
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.02.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
770 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656598749
Die Astrophysik wird demnach als Pendant zur Schöpfungslehre gesehen. Der Physiker Stephen Hawking hinterfragte in den letzten Jahren das Verständnis eines von Gott verursachten Weltursprungs so öffentlichkeitswirksam, dass sein Bestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit" (1991) heute noch millionenfach verkauft wird.
Bleibt in der naturwissenschaftlich geprägten Welt überhaupt Platz für den Glaubenan einen Schöpfergott?
Diese Frage berührt zunächst das Verhältnis zwischen Theologie und Naturwissenschaft, aber auch das jeweilige Selbstverständnis der beiden Disziplinen.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, dieses Verhältnis genauer zu betrachten und diese Umsetzung in aktuellen Religionsbüchern zu untersuchen. Notwendigerweise werden dafür vorausgehende Informationen benötigt. Als Quelle dienen dazu die
biblischen Texte, wobei es zu trennen gilt, was ihnen im Laufe der Jahrhunderte aufgeladen worden ist und was sie wirklich wollen.
In den ersten drei Abschnitten dieser Arbeit werden darum die "vorwissenschaftlichen" Weltbilder aus der Bibel und ihrer Umwelt sowie moderne Modelle der Weltentstehung vorgestellt. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf die Hauptgedanken der christlichen Schöpfungslehre gelegt.
Sind die eigenen Standpunkte beider Gesprächspartner geklärt, sind die ersten Voraussetzungen für einen Dialog zwischen Naturwissenschaft und Theologie
geschaffen. Bevor dieser Dialog am Beispiel des Schöpfungsglaubens und der Astrophysik geführt werden kann, müssen die grundlegenden Möglichkeiten der
Verhältnisbestimmung beider Disziplinen erfolgen. Weiterhin setzt ein fruchtbarer Dialog die Reflektion des eigenen Selbstverständnisses von Theologie und Naturwissenschaft voraus. Dies erfolgt im 5. Abschnitt dieser Arbeit.
Für die Analyse von Schulbüchern werden zuvor die wichtigsten Aussagen in einem Zwischenfazit zusammengefasst (6. Abschnitt).
Die religionspädagogische Perspektive wird im 7. Abschnitt dieser Arbeit mit der Sichtung aktueller Unterrichtswerke eröffnet. Der Fokus liegt auf dem zugrunde liegenden Schöpfungsverständnis und der Darstellung des Verhältnisses von Glaube und Naturwissenschaft.
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