Adjektiv oder Adverb? Zur Kategorisierungsproblematik prozessbezogener Modaladverbiale
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
56
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
96 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-95178-0
Hierzu zeige ich zunächst die unter den Grammatiken bestehende Terminologie-Problematik auf, die gerade aus didaktischer Sicht von Relevanz ist. Anschließend skizziere ich die historische Entwicklung der Adjektiv/Adverb-Problematik im Alt-, Mittel- und Neuhochdeutschen und gebe einen Überblick über Adverbendungen in anderen europäischen Sprachen. Darauf basierend demonstriere ich Vorschläge, wie die genannten einschlägigen Gebrauchsgrammatiken des heutigen Deutsch "schnell" aus dem Beispielsatz hinsichtlich seiner Wortart klassifizieren, um nachfolgend die bei den jeweiligen Kategorisierungs-"Strategien" angewendeten fünf Klassifikationskriterien (I) "Flektierbarkeit", (II) "Komparierbarkeit", (III) "Distribution", (IV) "syntaktische Funktion" und (V) "Bedeutung im Satz" hinsichtlich ihrer Eignung in Bezug auf die Fragestellung "Adjektiv oder Adverb" zu evaluieren und kritisch miteinander zu vergleichen.
Daran anknüpfend werde ich den Begriff der 'Wortart' definieren, ausgehend von dieser Definition für eine homogene Wortarteneinteilung plädieren und einen eigenen syntaktisch-motivierten Lösungsansatz vorstellen, der den Distributionsgedanken von HELBIG / BUSCHA (2005) aufgreift und "schnell" als Adverb klassifiziert. Bei dieser Klassifikation orientiere ich mich insbesondere an der strukturalistischen Ausrichtung DE SAUSSURES (2001: 132ff) bezüglich des Wertes sprachlicher Zeichen (valeur) und an der Distributionsanalyse des Amerikanischen Strukturalismus (vgl. HARRIS 1951, 1962). Des Weiteren adaptiere ich BORERS (2005a, 2005b) Konzept einer exo-skeletalen Syntax und argumentiere dafür, dass Wortarten kein Bestandteil des mentalen Lexikons sind, sondern erst durch die syntaktische Struktur des Satzes induziert werden.
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