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1847 Tagebuch 1847 - 1849

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10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2015

Herausgeber

Ernst Dopfer

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

247 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-9985-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2015

Herausgeber

Ernst Dopfer

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

247 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-9985-3

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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"1847" von Karl Georg Valentin Rost:

Bewertung am 27.01.2024

Bewertungsnummer: 2117983

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Student Rost, der Tagebuchsschreiber, hat ein gutes Urteil. Sehr aktuell ist, was auf S. 142 steht: Nach der erfolgreichen Bürgererhebung in München gehe das Gerücht, dass der Polizeidirektor Pechmann ein Spionagesystem errichtet habe, für den Fall, dass die Situation sich ändere und man dann die betreffenden Bürger dann belange. "Wirklich schon der Gedanke daran ist niederträchtig in dem frischen Hauche der Freiheit - Ich habe beim hiesigen Volke die Bemerkung (Beobachtung) gemacht, dass es, wenn es was schwarz auf weiß liest, diesem unbedingt Glauben schenkt, dagegen, wenn man es ihm gesprächsweise beibringen will, das gewöhnliche Volk einen als Schwätzer betrachtet. In dieser Hinsicht nun haben die Zeitungen durch die freie Presse eine in alle Verhältnisse weit eingreifende Macht erlangt und benützen diese auch. Daher lässt sich erklären, warum man die freie Presse dem Volke solange vorenthielt und wie die früheren Minister durch die Beherrschung der Zeitungen auch das Volk beherrschten, ja knechteten."

"1847" von Karl Georg Valentin Rost:

Bewertung am 27.01.2024
Bewertungsnummer: 2117983
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Student Rost, der Tagebuchsschreiber, hat ein gutes Urteil. Sehr aktuell ist, was auf S. 142 steht: Nach der erfolgreichen Bürgererhebung in München gehe das Gerücht, dass der Polizeidirektor Pechmann ein Spionagesystem errichtet habe, für den Fall, dass die Situation sich ändere und man dann die betreffenden Bürger dann belange. "Wirklich schon der Gedanke daran ist niederträchtig in dem frischen Hauche der Freiheit - Ich habe beim hiesigen Volke die Bemerkung (Beobachtung) gemacht, dass es, wenn es was schwarz auf weiß liest, diesem unbedingt Glauben schenkt, dagegen, wenn man es ihm gesprächsweise beibringen will, das gewöhnliche Volk einen als Schwätzer betrachtet. In dieser Hinsicht nun haben die Zeitungen durch die freie Presse eine in alle Verhältnisse weit eingreifende Macht erlangt und benützen diese auch. Daher lässt sich erklären, warum man die freie Presse dem Volke solange vorenthielt und wie die früheren Minister durch die Beherrschung der Zeitungen auch das Volk beherrschten, ja knechteten."

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