Goya und die Krise der Tradition des Deckenbildes
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
45 (Printausgabe)
Dateigröße
7496 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656973669
Es hat eine Größe von fast sieben mal dreizehn Metern. Das zweite Fresko wurde auf die Innenseite einer Pendentifkuppel aufgebracht. Mit einem Kuppeldurchmesser von fast fünfzehn Metern ist es das größte der drei Deckenbilder. Das dritte Fresko befindet sich ebenfalls auf der Innenseite einer Pendentifkuppel, dessen Durchmesser etwa fünfeinhalb Meter beträgt. Zudem sind auch die an das Pendentif anschließenden halbkreisförmigen Bögen und die Bogenfelder der abschließenden Wände freskiert. Alle drei Werke sind Auftragsarbeiten. Dabei sind die ersten beiden Arbeiten, die sich beide in der Basílika de Nuestra Señora del Pilar in Zaragossa befinden, von der letzten Arbeit, die sich in der kleinen Kapelle San Antonio de la Florida in Madrid befindet, zu unterscheiden.
Die ersten beiden Aufträge kamen von der kirchlichen Kommission und der letzte Auftrag vom spanischen König. In San Antonio unterstand Goya somit keinem Gremium, vor dem er seine gestalterischen Entwürfe rechtfertigen musste. So wird sich in seinem letzten Werk eine neue thematische Gewichtung erkennbar machen, die aber trotzdem an die formalen Prinzipien seiner früheren Arbeiten anknüpft.
In den aktuellsten Bildbänden von José Manuel Cruz Valdolivos und José Manuel Pita Andrade werden die Deckenmalereien in Zaragossa und in Madrid vor, während und nach ihrer letzten Restauration vorgeführt. Besonders die Fresken in San Antonio de la Florida werden in der Literatur vielseitig diskutiert. Einen baugeschichtlichen Überblick San Antonios vom Wallfahrtort, zur Ausmalung der königlichen Kirche und zur Umgestaltung in ein Museum, das heute Goyas Grab beherbergt, gibt Gonzalo Borrás Gualis in Las pinturas de San Antonio de la Florida de Goya.
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