Decretum de ecclesiae habitudine ad religiones non-christianas. Die Haltung der Kirche zu den nicht-christlichen Religionen ,,Nostra aetate" Eine mögliche Interpretation
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
292 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656914624
In diesem Titel steckt außerdem die Aufforderung, die Zeichen der Zeit zu lesen, über aktuelle Entwicklungen zu reflektieren, was im ersten Artikel näher erläutert wird.
Auch wird in diesem Titel zum ersten Mal von nichtchristlichen Religionen gesprochen, nicht etwa von Ungläubigen oder Heiden.
Die Nennung von ,,Religionen" beinhaltet die volle Anerkennung als geschichtlich wie kulturell gleichwertige Größen im Vergleich zur Kirche.
Man kann hier also zunächst festhalten, dass die Kirche anscheinend einen religiösen Pluralismus anerkennt. "Während sich in den vergangenen Jahrhunderten die Kirche [...] von den anderen Religionen abzugrenzen und absolut zu setzen versuchte (vgl. DH 1351), werden nun die Religionen in Beziehung zur Kirche gesetzt und in positiver Weise gewürdigt".
Die Entstehung dieses so bedeutungsschweren Dokumentes ist sicher nicht unabhängig von den persönlichen Intentionen Papst Johannes¿ XXIII., war er doch Zeitzeuge der Judenverfolgung.
Es war ihm sowohl persönlich als auch theologisch ein Anliegen, sich klar zu positionieren.
So war ursprünglich nur eine Judenerklärung, also eine Erklärung zur Haltung der Kirche gegenüber dem Judentum, geplant, die der Zentralkommission 1962 erstmals vorgelegt wurde. Darauf wurden jedoch Stimmen von Kirchenvätern aus arabischen Staaten laut, sodass es wichtig erschien, in dem Dokument alle nichtchristlichen Religionen zu würdigen . Nach dem Tod von Johannes¿ XXIII. wurde das Konzil ab 1963 von dem neuen Papst Paul VI. weitergeführt. Am 28. Oktober 1965 erfolgte die Schlussabstimmung mit 2221 Ja- und 88 Nein-Stimmen sowie die Verkündung der Erklärung. Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die theologische sowie universelle Bedeutung des Dokuments "Nostra aetate" geben.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice