Mediale Bildung im Seniorenalter. Die Bedeutung der Computer- und Internetnutzung im Alltag Eine empirische Studie
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
71 (Printausgabe)
Dateigröße
1589 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783956877544
ist ein prägendes Merkmal des aktuellen Jahrhunderts. Einhergehend damit kommt es zu einer Digitalisierung und globalen Vernetzung, aber auch einer Kommerzialisierung
der Medienangebote (Ring, Pöttinger & Kupser 2012, S.150). Neben der Medialisierung und Digitalisierung des Alltages herrscht außerdem ein Strukturwandel in der Gesellschaft vor, der durch eine zunehmende Alterung der Bevölkerung
gekennzeichnet ist (Doh 2011, S.1). Im Rahmen der Arbeit wird sich ausschließlich auf den Strukturwandel in Deutschland bezogen, gleichwohl diese Veränderungen auch global in verschiedenen Nationen zu beobachten ist.
Die veränderte Altersstruktur und der demografische Wandel bedingen sich untereinander und führen zu einer veränderten Sichtweise auf die Lebensphase Alter (Backes & Clemens 2013, S.31). "Vor dem Hintergrund des sich verändernden Altersaufbaus unserer Gesellschaft hat das Interesse an den individuellen und gesellschaftlichen Ressourcen älterer Menschen spürbar zugenommen." (Kruse 2012, S.15)
Bei einer ersten Betrachtung aus demographischer Sicht wird die Nutzung der neuen Medien insbesondere der jungen Generation zugeordnet. Der technologische Wandel wirkt sich aber nicht nur auf die jungen und/oder im Berufsleben stehenden Menschen aus, sondern auch auf die demografisch wachsende Gruppe der Seniorinnen und Senioren. Denn Menschen jeder Generation nutzen seit jeher das Modernisierungsangebot, welche der industrielle Fortschritt mit sich bringt und auch das Internet macht vor einem Viertel der deutschen Bevölkerung mit einem Alter von über 65 Jahre nicht halt. Die Zeit nach der Ausübung des Berufes nimmt auf Grund
demografischer Veränderungen einen immer größeren Zeitraum in der Lebensspanne ein. Vor allem der Anteil der über 80-Jährigen Menschen ist von einer hohen Zunahme gekennzeichnet, was sich mittelfristig noch weiter verstärken wird (Tesch-Römer, Wurm, Hoff, Engstler & Motel-Klingebiel 2006, S.12). [...]
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