Binge Watching statt Fernseh-Flow? Wie sich neue amerikanische Serien aus dem Fernsehen verabschieden: "House of Cards" Wie sich die neuen amerikanischen Fernsehserien aus dem Fernsehen verabschieden am Beispiel von "House of Cards"
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00334-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Modul L 2 - Kultur, Literatur und Medien, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: "...Nach einer knappen, auf Williams Bezug nehmenden Darstellung des "Flows" als "Rezeptionsphänomen" des Fernsehens sowie des Formats Serie innerhalb der "seriell(en)" Struktur des Fernsehens, argumentiert der Verf. unter Rückgriff der Forschungsliteratur, dass das "Format der Serie mit zunehmender Komplexität an die Grenze des Fernsehens stößt und neue Wege der Rezeption fordert"... Insgesamt ist dem Verf. eine Darstellung auf vollauf gutem Niveau gelungen.", Abstract: Als Kevin Spacey seine viel beachtete Rede in Edinburgh hielt und von der Branche forderte, "Give people what they want - when they want it - in the form they want it in", endete er mit dem Bonmot Orson Wells: "I hate television. I hate it as much as much as peanuts. But I just can't stop eating peanuts." Betrachtet man Spaceys Rede, könnte man überspitzt sagen, er wolle Wells posthum von seiner Sucht heilen indem er das Fernsehen als solches zu Grabe trägt. Spacey vertritt in Edinburgh, als Hauptdarsteller der Serie House of Cards, die Produktionsfirma Netflix, die den letzten Schritt einer Entwicklung vollzogen hat, die um die Jahrhundertwende begann. Es wurde eine neue Form von Serien produziert, die neben der Ausstrahlung im Fernsehen eine starke Zweitverwertung auf DVD und später im Netz erfuhr. Als erste Produktionsfirma dreht Netflix dieses Verhältnis um und macht das Netz zur Erstverwertungsinstanz. Dem Fernsehen bleibt nur noch die Zweitverwertung. Ich möchte in der vorliegenden Arbeit am Dispositiv der neuen amerikanischen Fernsehserien untersuchen, welche Ursachen die zunehmende Rezeption der Serien jenseits des Fernsehens hat. Die Produktion der neuen amerikanischen Fernsehserien unterscheidet sich von der, herkömmlicher Serienproduktionen, die ja auch weiterhin produziert werden, nicht nur durch wesentlich größere Budgets. Sie locken auch, durch den großen Imagegewinn, namhafte Autoren (und auch Schauspieler) an, die zuvor beim Film bereits erfolgreich waren. Beim Produzenten zentrierten Medium Fernsehen haben sie mehr Einfluss als beim Film, der stärker auf den Regisseur fixiert ist. So liegt die große Attraktion der Serien in einer komplexen, vielschichtigen Narration, die nicht nur selbstreflexiv sondern metareflexiv ist und den Zuschauer immer wieder bewusst überfordert.
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