Die Darstellung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion in Ernest Callenbachs "Ökotopia"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
425 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668001640
Was ist Ökotopia? Betrachtet man den Romantitel, so wird hier schon deutlich, worum es in diesem Werk womöglich geht. Zum Einen ist in dem Titel das Wort "öko", zum anderen der Wortstamm "topia", welcher sich von "Utopia (Utopie)" ableitet, enthalten. Daran kann schon erahnt werden, dass sich das Werk um Ökologie in Verbindung mit einer Utopie handelt. Der Umgang mit der Natur bzw. der Ökologie, welche heutzutage wieder Einzug in die öffentliche Diskussion gehalten hat, werden hier also einen zentralen Punkt in der Untersuchung des Werkes einnehmen.
Zunächst ist es sinnvoll, den Begriff "Utopie" näher zu beleuchten, um eine bessere Auseinandersetzung mit dem Roman zu erzielen. Hierbei ist ebenso eine Betrachtung der Entwicklung von Utopien ratsam, wobei das Hauptaugenmerk hier auf das 20. Jahrhundert zu legen ist, dem Entstehungszeitraumes des Werkes.
Im nächsten Punkt rückt das Werk "Ökotopia" in den Mittelpunkt. Neben der Erarbeitung des Inhalts soll ebenso der Staat bzw. das System dieser imaginären Welt untersucht werden. Die Punkte Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion sind dabei besonders wichtig.
Bei der Erarbeitung des Romanes gibt es mehrere Fragestellungen, die nach einer Beantwortung verlangen. Einerseits kann man die Frage stellen ob das Werk überhaupt einen Utopieanspruch verfolgt oder ob dieser Roman zu realitätsnah ist. Andererseits sei zu untersuchen, ob "Ökotopia" eine Raum- oder eine Zeitutopie ist oder eventuell eine Vermischung der beiden Arten darstellt.
Eine andere These, die sich bei der Arbeit mit dem Roman ergibt, ist, dass sich hier die Natur in allen Sphären des menschlichen Lebens (Politik, Wirtschaft etc.) niederschlägt und diese Bereiche von ihr nahezu einverleibt werden, was aber als Konsequenz eher einen Rückschritt bzw. eine Rückentwicklung bedeuten würde.
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