Russland im Krieg gegen Europa. Ein Überblick über den Krimkrieg und seine Folgen
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00169-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Institut für Europäische Geschichte), Veranstaltung: Russland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Das zu untersuchende Thema umfasst den Krimkrieg und verdeutlicht die damaligen Konfliktpunkte, welche zwischen Russland und Europa bestanden. Unter dem Namen Europa verbergen sich bei dieser Thematik zwei Nationen, welche hier behandelt werden müssen, nämlich Großbritannien und Frankreich. Waren sie es, die diese Auseinandersetzung mit Russland ausgefochten haben. Ferner bleibt festzuhalten, dass der Krieg schon seit 1853 zwischen dem Osmanischen Reich und Russland im Gange war, während jedoch die europäischen Mächte erst 1854 in den Krieg eintraten und er erst 1854 auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer begann. Somit kann man sagen, dass der eigentliche Krimkrieg erst 1854 begann und bis 1856, bis zum Pariser Kongress, andauerte. In der Forschung wird immer wieder betont, dass der Krimkrieg einen außergewöhnlichen Platz im Konzert der Großmächte einnahm. "Der [...] Krimkrieg nahm in vielerlei Hinsicht im 19. Jahrhundert eine Sonderstellung ein. Dies gilt insbesondere für seine Auswirkungen auf das europäische Staatensystem,..." Jedoch hat dieser Krieg nicht nur Auswirkungen auf das Staatensystem, sondern auch auf anderen Gebieten. Der Krimkrieg selbst (nicht nur seine Folgen) hatte schon Veränderungen herbeigerufen, welche zu untersuchen sind. Ebenso dürfe hier nicht nur eine Kriegspartei, wie zum Beispiel Russland, betrachtet werden. Es soll ein Gesamteindruck entstehen, welcher Europa und Russland widerspiegeln soll. Der Verlauf des Krieges ist nicht unbedingt in die Untersuchung einzuschließen, lediglich die Belagerung von Sewastopol muss behandelt werden, hat diese Schlacht die bedeutendste Funktion in diesem Krieg eingenommen. Die Kriegsursachen und der letztendliche Auslöser erscheinen bei der Untersuchung des Krimkrieges wichtiger als sein Verlauf. Der Friede von Paris, welcher die Auswirkungen des Krimkrieges auf Russland und Europa definiert, ist als wichtiger Punkt auch auszuarbeiten. Außerdem bleibt festzuhalten, dass Europa in den Jahren vor Beginn des Krieges, von Revolutionen heimgesucht wurde, jedoch im Bezug auf Russland ein bedeutender Unterschied zum Tragen kam: "Während Mitteleuropa und Frankreich im Jahre 1848 eine Welle der Revolution erfaßte, blieb das Zarenreich von vergleichbaren Erschütterungen verschont." Dieser Unterschied soll in Bezug auf die Außenpolitik der europäischen Staaten und den Ursachen des Krieges auch bedeutsam einwirken.
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