Die Stigmatisation des heiligen Franziskus im Fresko der Oberkirche in Assisi Eine Untersuchung der Neuerungen in der Darstellungsweise der Stigmatisation des heiligen Franziskus im 13.-14. Jahrhundert
-
- Deutsch ausgewählt
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00141-1
die Bedeutung der durch den Heiligen begründeten religiösen Bewegung für die Entstehung einer
neuartigen Kunst, die erstmals der Kunsthistoriker Henry Thode aufzeigte. Er sagte sogar, dass "[...]
[i]n Franz von Assisi [..] eine große Bewegung der abendländischen christlichen Welt [gipfelt], [...] die
nicht auf das religiöse Gebiet beschränkt, sondern universell im eigentlichen Sinne die vorbereitende
und treibende Kraft der modernen Cultur ist."
Die Erfassung diesesThemas und die Bewertung der Aussage von Thode fällt nicht
leicht, denn beginnen die Unstimmigkeiten schon bei der Vita des Heiligen. Zahlreiche Kontroversen finden sich auch in Bezug auf die bildlichen Darstellungen des Lebens von Franziskus. Ein Ort fällt dadurch besonders auf: die
Kirche San Francesco in Assisi und der Zyklus der Franzlegende in der Oberkirche.
Im Zusammenhang damit steht die immerwährende Frage: War hier der Künstler Giotto di Bondone
beteiligt und wenn ja, in welchem Maße? Doch bleiben seine Person und
Werke schleierhaft: Es fehlen aussagekräftige Dokumente, die eindeutig klären würden, wer, wann
und welche Bilder geschaffen hat. Doch liegt der Fokus
dieser Arbeit nicht auf dem Versuch der Klärung der Künstler- und Datierungsfragen, sondern auf der Szene der Stigmatisation des Franziskus im Oberhaus der Kirche von Assisi.
Heutzutage in der westlichen Kultur ein fest verankertes und selbstverständliches Phänomen, riefen
die Stigmata des Heiligen nach dem Bekanntwerden des Wunders der Stigmatisation eine Furore hervor, war er doch der erste Fall, dessen Wundmale anerkannt wurden.
Die Anerkennung von Franziskus´ Stigmata führt zu einem neuen Mystizismus, bei dem die mystische
Erfahrung nicht bloß spiritueller, sondern real-körperlicher Natur ist. Es kommt zu einem Wandel
des Verständnisses von Bild und Körper im Mittelalter, der sich nicht nur auf die Stigmatisation
Franziskus´, sondern auch ein neues Verständnis von der Menschlichkeit Jesu, seiner Inkarnation,
Passion und überhaupt körperlicher Existenz, die ihn als Menschen charakterisiert, beruht.
Diese Arbeit widmet sich den Fragen, wie es zu dieser neuen Auffassung kam, warum das Wunder
der Stigmata von Franziskus so bahnbrechend für dieses Umdenken in der Gesellschaft war und welche
Rolle dabei das hier behandelte Fresko aus der Oberkirche von Assisi spielte.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice