Figurative Anthropophagie bei Dante und Montaigne. Die "Ugolino"-Episode in "Divina commedia" und der Essay in "Des cannibales"
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.08.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00828-1
Bei Montaigne hingegen scheint es sich gerade umgekehrt zu verhalten: Hier wird das Grausame als das Zufällige, Normale und Unspektakuläre dargestellt, das jederzeit durch eine andere Grausamkeit, die Menschen einander zuzufügen imstande sind, ersetzt werden kann. Das Grausame erscheint somit nur als Ausdruck eines Missverstehens, dessen Grund in einer individuellen Unfähigkeit liegt, das Allgemein-Menschliche höher zu schätzen.
Diese verschiedenen Sichtweisen auf ein und dasselbe, literarisch behandelte Motiv (die Anthropophagie) gilt es an den Texten zu entdecken und auf ihre jeweilige sprachliche Ausgestaltung hin zu betrachten. Der erklärte Anspruch dieser Hausarbeit besteht darin, die religiösen, philosophischen und ästhetischen Konnotationen der von Dante und Montaigne verwendeten stilistischen und textimmanenten Deutungsmöglichkeiten des Anthropophagie-Motivs zu benennen und auf dem Hintergrund einer vergleichenden Analyse zu entfalten. Im abschließenden komparatistischen Teil werde ich die wichtigsten Ergebnisse dieser Textanalysen noch einmal hervorheben
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