Auswirkungen des Pendelns auf das subjektive Wohlbefinden Das Pendler Paradoxon und andere Methoden im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.08.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
92 (Printausgabe)
Dateigröße
11233 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668028326
Autoren jedoch einen negativen Zusammenhang zwischen der Pendeldauer und der berichteten Zufriedenheit mit dem Leben festgestellt. Diese Beobachtung widerspricht der klassischen Gleichgewichtsannahme: die Individuen nehmen also das Pendeln auf sich ohne dafür in ausreichender Weise entschädigt zu werden. Diesen Zustand definieren Stutzer und Frey als das "Pendler Paradoxon".
Im Weiteren sollen zwei weitere Paper analysiert und diskutiert werden. "It's driving her mad: Gender differences in the effects of commuting on psychological health" (2011) von Roberts, Hodgson und Dolan untersucht den Zusammenhang zwischen
Pendeln und der psychologischen Gesundheit anhand von Daten aus Großbritannien. Die Methodik einer Fixed Effects Analyse ähnelt dem Vorgehen der Autoren von 2008, jedoch wird eine andere interessante Beobachtung in ihren Daten gemacht und diskutiert: Während Frauen im Durchschnitt weniger pendeln als Männer wird ihre psychologische Gesundheit davon negativ beeinflusst - die der Männern jedoch nicht. Das im letzten Jahr veröffentlichte Paper "Does active commuting improve psychological wellbeing?" von Martin, Goryakin und Suhrcke untersucht, ob der
Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und der Pendeldauer durch die Wahl des Reisemodus (Pendeln per Auto, Zug, Fahrrad etc.) beeinflusst wird. Das aktuellste
Paper baut seine Methode parallel zu Roberts et al. auf und vergleicht sich oft mit Diesem. [...]
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