Die ethische Beurteilung der Pränataldiagnostik nach Ulrich Eibach und Hartmut Kreß
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.08.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
72
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
118 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-03057-2
Stattdessen spielt der Mensch sich als Gott auf. Dies ist besonders in der Medizin der Fall. Wenn es nach den Forschern ginge, so dürfte z.B. an Embryonen experimentiert werden, nur um den Fortschritt voranzubringen. Man erhofft sich dadurch Lösungen für bisher unheilbare Krankheiten und in manchen Fällen versucht man dem Tod zu entgehen. Dies ist jedoch Wunschdenken, das unerreichbar ist. Bei all den Forschungsideen wird verdrängt, dass auch Embryonen Menschen sind, die von Gott ins Leben gerufen wurden. Es hat ein Wandel in den Wertvorstellungen der Menschen stattgefunden.
Als besonders schwierig ist die vorgeburtliche Ethik einzustufen, da in dieser Thematik viele verschiedene ethisch relevante Unterpunkte miteinzubeziehen sind. Gerade Frauen sind von dieser Thematik besonders betroffen. Aber auch als Mann kommt man an diesem Thema nicht vorbei, wenn man sich Kinder wünscht. Es machen sich jedoch zu wenige Familien Gedanken darüber, was die verschiedenen Möglichkeiten, die der Frauenarzt bietet, wirklich beinhaltet und was sie für Konsequenzen haben können. So nehmen Familien lieber eine In-Vitro-Fertilisation in Anspruch, anstatt auf ein genetisch eigenes Kind zu verzichten oder alternativ eines zu adoptieren.
Ähnlich sieht es in der Pränataldiagnostik aus: Die Familien nehmen oft alle Untersuchungen der Pränataldiagnostik in Anspruch, selbst wenn diese nicht von der Krankenkasse finanziert werden. Die größere Sicherheit, dass ihr Kind gesund ist, treibt sie an. Eine Familie, die durch eine Untersuchung die Information bekommt, dass ihr Kind behindert zur Welt kommen würde, entscheidet oftmals vorschnell. Sie hat sich keine Gedanken darüber gemacht, wie ein Leben mit einem behinderten Kind aussehen könnte. In den Köpfen des Paares waren meist nur Bilder einer glücklichen und vor allem gesunden Familie. Somit kommt es in 97% der Fälle zu einer Abtreibung.
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