Akteursnetzwerke in Kombination von synthetischem und analytischem Wissen am Beispiel neuer Antriebstechnologien in der Automobilindustrie
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.08.2015
Verlag
Diplom.deSeitenzahl
125 (Printausgabe)
Dateigröße
1985 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783956365478
Strambach und Klement (2012) haben eine dichotome Unterteilung von Wissensdynamiken vorgenommen. Sie unterteilen dabei in kumulative und kombinatorische Wissensdynamiken und arbeiten verschiedene Merkmale der Wissensdynamiken heraus. Zum Beispiel betonen sie dabei, dass bei der Kombination von unterschiedlichen Wissensbasen der Überbrückung von Interaktionsprozessen eine hohe Bedeutung zukommt. In ihren Ausführungen bleiben allerdings mehrere Fragen ungeklärt. Zwar haben sie in ihrer Studie (Strambach & Klement 2013) anhand von qualitativer Forschungsmethoden versucht, einige der erklärende Faktoren aufzuzeigen, doch bleibt zu untersuchen, ob die offenen Fragen und ihre Ergebnisse auch in einer quantitativen Studie beantwortet bzw. bestätigt werden. Die Forschungsfragen sollen hierbei sein: Welche Unterschiede gibt es zwischen den kumulativen und kombinatorischen Wissensdynamiken? Inwieweit können bei einer kombinatorischen Wissensdynamik verschiedene Nähe-Formen Interaktionsprozesse überbrücken? Welche Gewichtung kommt hierbei den verschiedenen Faktoren zu?
Diese Fragen sollen mithilfe einer logistischen Regression in der Studie beantwortet werden. Hierbei sollen die Unterschiede zwischen kumulativen und kombinatorischen Wissensdynamiken verdeutlicht werden. Diese Studie erwartet eine deutliche Unterscheidung der Gewichtung der Nähe Formen hinsichtlich der beiden Wissensdynamiken. So wird in dieser Untersuchung ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, inwieweit die kognitive Distanz der kombinatorischen Wissensdynamiken durch räumliche, institutionelle oder organisatorische Nähe kompensiert wird; darüber hinaus, welche Akteurs-Typen (etwa multinationale Unternehmen oder Universitäten) bei den Kooperationen als Partner in Erscheinung treten. Anhand des Automobilsektors hinsichtlich neuer Antriebstechnologien wird ein innovatives Feld gewählt, bei dem eine Kombinatorik der Wissensbasen von synthetischem und analytischem Wissen untersucht werden.
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