Produktbild: Und du bist nicht zurückgekommen
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Marceline Loridan-Ivens

1. Und du bist nicht zurückgekommen

Und du bist nicht zurückgekommen

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Iris Berben

Spieldauer

2 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

47

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4057664021557

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Iris Berben

Spieldauer

2 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

47

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4057664021557

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  • Bewertung

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Und du bist nicht zurückgekommen

    Ein sehr bewegendes Stück Geschichte, Zeugnis einer der dunkelsten Epochen in der Geschichte der Menschheit. Einer, die so nie hätte passieren dürfen, aber es doch tat und damit unvorstellbare Grausamkeit hervorrief. Marceline Loridan-Ivens, eine Holocaust-Überlebende, schreibt in diesem Buch einen Brief an ihren Vater, der mit ihr deportiert wurde, aber nicht überlebte. Auschwitz und Birkenau, zwei furchterregende Schlagwörter. Alles ist da: Die Grausamkeit, der Tod, die Abstumpfung der Menschen und die tägliche Eliminierung so vieler Leben. Alles zeigt sein wahres Gesicht. Es ist immer noch schwer, sich zu vergegenwärtigen, dass das nicht nur eine beliebige Geschichte in irgendeinem Buch ist, sondern tatsächlich passiert ist. Das Buch trägt ganz deutliche autobiographische Züge, ist personal und mit Marceline als Ich-Erzählerin geschrieben, die ihren Vater anspricht. Das Buch ist fast zu privat um gelesen zu werden, auch, wenn das wenig Sinn ergibt, aber das verhilft sicherlich auf einer Ebene zum gewünschten Erfolg. Das Buch ist auf jeden Fall eine sehr persönliche Erfahrung, die nahe geht und zum Nachdenken bringt.

  • Bewertung

    5/5

    05.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Buch

    Sehr schönes Buch was auch sehr nachdenklich gemacht hat und traurig ist. Entfernung an manchen die historische Geschichte, wie auch biografien lesen

  • Klaudia Szabo

    5/5

    13.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselndes und bewegendes Buch ...

    Inhalt Marceline ist fünfzehn, als sie mit ihrem Vater nach Auschwitz-Birkenau gebracht wird. Nur wenige Kilometer trennen sie voneinander, doch die Distanz wird ihr Leben auf ewig verändern. Marceline kommt frei – doch ihren Vater sieht sie nie wieder. Sie lässt ihn zurück an dem Ort, der für die unmenschlichsten Kapitel der Geschichte steht. Ihr Leben lang versucht sie, sich an die letzte Nachricht ihres Vaters zu erinnern, seine Worte wieder in ihr Gedächtnis zu rufen, doch niemand wird jemals verstehen, wie viel Marceline tatsächlich zurückgelassen hat. Meine Bewertung „Und du bist nicht zurückgekommen“ ist eine Autobiografie, die völlig von meinen gewohnten Genres abweicht. Trotzdem finde ich es auch angesichts der Thematik wichtig, mich immer wieder an etwas anderes heranzuwagen, und dieses Buch schien mir das richtige dafür zu sein. Es ist erschreckend, aufrüttelnd und ruft uns ins Gedächtnis, wieso wir nie wieder solch dunkle Zeiten wie während des zweiten Weltkriegs zulassen dürfen – und vor allem ist es geprägt von so viel Liebe und Schmerz, dass man sie auf jeder Seite findet. Die Autorin war fünfzehn Jahre alt, als sie aus Frankreich nach Birkenau deportiert wurde, um dort unter den menschenverachtenden Kommandos zu arbeiten. Kleider sortieren, Gräber schaufeln – Marceline hat in dem jungen Alter mehr Schrecken gesehen als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Ihr Vater war in Auschwitz, eigentlich nicht weit von ihr entfernt, und doch trennte sie zu viel. Der Brief, der sich durch die ganze Geschichte zieht, hat einen großen Einfluss auf Marcelines Leben. Ihr Vater hat ihn ihr übermitteln lassen, wofür sie beide alles hätten verlieren können. Und für Marceline steht fest: Ihr Leben gegen seins. Selbst als sie nach Hause kommt, erholt sie sich nicht mehr von den Schrecken, wird für immer auf der Suche nach ihrem Vater sein, der sein Leben lassen musste. Es gibt kaum angemessene Worte, die dieses Buch beschreiben können. Ich wusste von Anfang an, worauf ich mich einlasse, aber es zu wissen und dann selbst zu erleben, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Ausführungen der Autorin waren ein ziemlicher Schock, auch wenn ich denke, dass wir das Thema in der Schule schon sehr weit und ausführlich abgehandelt haben. Trotzdem sind solche Berichte Überlebender der Konzentrationslager nichts für schwache Nerven. Ich hatte ein ganz ungutes Gefühl im Bauch und habe selbst gemerkt, wie ich versucht habe, eine innere Distanz dazu aufzubauen, um nicht zu tief in die Gefühlswelt der jungen Marceline abzurutschen. Ihre Schilderungen haben mich sehr mitgenommen und werden mir wahrscheinlich noch lange Kopfzerbrechen bereiten. Was für mich aber noch heftiger war, war der krasse Gegensatz der Gefühle in diesem Buch. Um alles zu verarbeiten, musste auch die Autorin eine gewisse Barriere um sich herum aufbauen und sich gefühlsmäßig abschotten. Sie hat die Worte vergessen, die ihr Vater ihr in einem Brief schrieb – und das trägt sie ihr Leben lang mit sich. Selbst ihre zweite Ehe hat Parallelen zu ihrem Vater. Sein Tod nimmt sie spürbar mit und das Aufarbeiten seines Lebens beschäftigt sie. Diese Liebe inmitten der Kühle, Distanz und der Fassungslosigkeit in Anbetracht der Unmenschlichkeiten war für mich sehr aufrüttelnd und irgendwo auch spannend zu lesen. Während ihre Familie vieles totschweigt und möchte, dass Marceline normal weiterlebt, kann sie es umso schwerer verarbeiten. Ihr Vater hätte ihr helfen können, haben sie doch die gleichen Erfahrungen geteilt – aber er kommt nicht mehr zurück. „Und du bist nicht zurückgekommen“ ist ein Buch, das nachdenklich und sehr traurig stimmt. Gleichzeitig halte ich es für unglaublich wichtig, dass wir alle uns als Gesellschaft mit der Historie befassen und dabei auch Zeitzeugen sprechen lassen. Vor allem die, die so viel Leid davongetragen haben: Ihre Stimmen sind wichtig und sollten gehört werden, damit wir niemals wieder in eine solch dunkle Zeit abrutschen können. Marceline Loridan-Ivens hat hier ein eindrucksvolles Werk hinterlassen, dessen Stimme weithin gehört werden sollte.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    02.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine persönliche Anklage

    Marceline Loridan-Ivens' Brief an ihren niemals heimgekehrten Vater ist nicht nur bewegend, an vielen Passagen ist er schlichtweg herzzereißend. Ihr Tonfall wechselt von liebevoll zu schmähend, ist dabei aber immer schonungslos ehrlich. Sie fasst das Unfassbare in Worte und schafft somit einen sehr persönlichen Zugang für Leser zu ihrem Leben. Dieses Büchlein ist bestens geeignet für Menschen, die nicht wollen, dass sich eine solche Katastrophe jemals wiederholt - somit also für jeden.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    31.10.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tief bewegend

    Die Autorin ist 15 Jahre alt, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Konzentrationslager deportiert wird. Der Vater nach Ausschwitz, Marceline nach Birkenau. Sie werden sich niemals mehr wiedersehen. Marceline überlebt, ihr Vater nicht. Ihr ganzes Leben lang schweigt Marceline beharrlich über das Unfassbare. Sie trägt das Erlebte tief vergraben in sich. 70 Jahre später schreibt Marceline einen Brief an ihren Vater. ..."Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Geruch von brennendem Fleisch, der Hass, die Unausweichlichkeit der eigenen Verrohung, die ständige Ungewissheit.......Einmal gelingt es dem Vater, ihr eine kleine Botschaft auf einem Zettel zu übermitteln. Aber sie vergisst die Worte sofort - und wird ein Leben lang versuchen, die zerbrochene Erinnerung wieder zusammenzufügen...." Tief bewegend

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Bewertungen (5)

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    Stephan Kliem

    Thalia Krefeld

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    5/5

    26.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    So schön, so traurig und sooo wichtig!!!

    Marceline und ihr Vater sitzen beide in Konzentrationslagern ein, sie in Birkenau, er in Auschwitz. Sie überlebt, er nicht! Ein Buch voller Liebe und Hoffnung, voller Trauer und Schmerz. Voller kleiner Gesten mit großer Wucht! Dieses Buch ging mir während der Lektüre sehr nah...unbedingt lesen!!!

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Und du bist nicht zurückgekommen