Eine idyllische Kleinstadt. Jeder kennt jeden. Und einer von ihnen ist ein grausamer Mörder. Zuerst ist es nur ein Vermisstenfall, in dem die Kriminalkommissarin Inge Vill ermittelt. Doch dann wird die verschwundene Lokalpolitikerin tot aufgefunden - und sie wurde vor der Ermordung offenbar gefoltert, ihre Leiche ist grauenvoll zugerichtet. Wer in der schwäbischen Kleinstadt ist zu so etwas fähig? Als kurz darauf der Rektor des örtlichen Gymnasiums verschwindet, bestätigen sich Inge Vills Befürchtungen: Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Inge und ihr vierköpfiges Team stoßen auf unangenehme Wahrheiten, die alles gefährden, was der Kommissarin wichtig ist: Ihre Freunde, ihre Karriere und ihr Leben.
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Klappentext:
Eine idyllische Kleinstadt. Jeder kennt jeden. Und einer von ihnen ist ein grausamer Mörder. Zuerst ist es nur ein Vermisstenfall, in dem die Kriminalkommissarin Inge Vill ermittelt. Doch dann wird die verschwundene Lokalpolitikerin tot aufgefunden - und sie wurde vor der Ermordung offenbar gefoltert, ihre Leiche ist grauenvoll zugerichtet. Wer in der schwäbischen Kleinstadt ist zu so etwas fähig? Als kurz darauf der Rektor des örtlichen Gymnasiums verschwindet, bestätigen sich Inge Vills Befürchtungen: Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Inge und ihr vierköpfiges Team stoßen auf unangenehme Wahrheiten, die alles gefährden, was der Kommissarin wichtig ist: Ihre Freunde, ihre Karriere und ihr Leben.
Meine Meinung:
Das Buch Die Spur des Jägers von Matthias Ernst liest sich sehr zügig und hat Suchtpotential. Die einzelnen Kapitel sind meist kurz und erzeugen dadurch ein rasantes Lesetempo.
Die Geschichte wird in Rückblicken in der Ich-Form erzählt, aus Sicht von Inge Vill, der damaligen Leitenden Ermittlerin in den Entführungs- bzw. Mordfällen. Sie befindet sich Monate nach der Lösung der Fälle in einer Reha-Einrichtung. Auf Anraten ihrer Therapeutin lässt sie zur Aufarbeitung der Geschehnisse noch einmal die Zeit der Ermittlungen Revue passieren und beginnt ihre Aufzeichnungen anhand der Ermittlungsakten und des Tagebuches des Täters.
Inge wurde gerade zur kommissarischen Dezernatsleiterin ernannt, da ihr bisheriger Vorgesetzter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Sie hat sich vor kurzem von ihrem Lebensgefährten getrennt und kann sich nun richtig in die Ermittlungen der brisanten Fälle reinknien, zumal ihr der Leiter der Mordkommission bei erfolgreicher Lösung der Fälle die ständige Leitung des Dezernats in Aussicht stellt.
Ziemlich früh wird klar, dass sicherlich nicht alles so glatt laufen wird wie erhofft. Inge Vills Aufzeichnung der Ereignisse beginnen mit den Tagebuchaufzeichnungen des Täters zu einem weit zurückliegenden Mord im Jahr 1996. Diese Aufzeichnungen gewähren einen kleinen Einblick in die Psyche des Mörders und wir können miterleben, wie sich ein von seinen Mitschülern gehänselter und malträtierter Junge zum namenlosen Rächer der Schwächeren ernennt und entwickelt.
Aber ich will nicht zu viel verraten. Lest selbst und lasst euch gefangen nehmen von diesem Thriller aus dem Schwabenland.
Cover:
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, es hat etwas Geheimnisvolles. Ich mag es, wenn das Cover schlicht ist und nicht so aufdringlich und überladen. Und ich mag die Farben grau und dunkelrot für ein Krimicover, das spricht mich sehr an.
Fazit
Die Spur des Jägers ist Matthias Ernsts erstes Buch, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden, auch mit der Ermittlerin Inge Vill. Ein sehr spannendes Buch, daher von mir 5 Sterne!
Diana E
aus Moers
5/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
Matthias Ernst Die Spur des Jägers, extrem spannend, temporeich und aussergewöhnlich
Matthias Ernst Die Spur des Jägers
Inge Vill, kommissarische Leiterin des Dezernats für Verbrechen gegen Leib und Leben, und ihr Team werden zu einem Leichenfund gerufen. Ein Bauer hat die Leiche auf seinem Grundstück gefunden. Die Leiche ist grausam entstellt, sie wurde bestialisch gefoltert und mit Senf bestrichen. Schnell wird klar, hier handelt es sich um die Großunternehmerin und Politikerin Annette Rieger, die bei den meisten ihrer Mitmenschen unbeliebt war.
Inge und ihr Team haben noch keine richtige Spur, als auch der Oberstudienrektor eines Gymnasiums entführt wird. Neben dem großen Druck den ihr Chef Rudi ihr auferlegt, um schnell den Fall zu lösen, mischt sich auch der neue Staatsanwalt Dr. Fink und der Pressesprecher Martin Göttwein in die Ermittlungen ein.
Doch auch privat läuft es nicht gerade rund für Inge, ihre Mutter mischt sich in ihr Leben und weiß alles besser, ihr langjähriger Freund Bernd engt sie ein und ihr Geburtstag wird eine Katastrophe.
Als Inge einer Spur nachgeht, gerät sie in Lebensgefahr.
Mit einem Wort: WOW
Wir haben hier einen Kriminalroman von Matthias Ernst, der meine Erwartungen vollends übertroffen hat.
Für mich ein kleines Meisterwerk!
Der Roman ist flüssig, locker, humorvoll und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist komplex, spannend, ab und zu auch bedrückend und einfach mitreißend.
Die ersten zwei oder drei Kapitel hatte ich leichte Schwierigkeiten mich in der Geschichte zurecht zu finden, aber das hat sich innerhalb kürzester Zeit gelegt.
Der Roman baut auf drei Handlungssträngen auf, die am Ende perfekt und harmonisch zusammen geführt werden.
Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt, von Humor über Angst, Freude, Spannung, Liebe und Freundschaft, Traurigkeit und brodelnde Wut waren alle Gefühlsregungen dabei.
Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Inge Vill rein versetzen, die mir sofort sympathisch und gut ausgearbeitet erschien. Man spürt eine gewisse Nähe zu ihr.
Inge bekommt ihr eigenes kleines Team an die Seite gestellt, um einen Mordfall zu bearbeiten. Von ihrer Mutter nicht ernst genommen und unterdrückt, hat sie es nicht so einfach, weil diese sie lieber als Lehrerin gesehen hätte, statt einer Polizistin. Wie treffend, dass Inge sich dann ausgerechnet in einen Mathelehrer verliebt, Bernd. Doch ein wenig kriselt es in der Beziehung.
Bernd lernen wir als netten sympathischen, vielleicht etwas anhänglichen Menschen kennen, der sich um Inge und um die gemeinsame Zukunft mit ihr bemüht.
Anja, ihre beste Freundin war mir mit einer der liebsten Charaktere, eine Freundin, wie sie im Buche steht und auf die jeder neidisch sein kann.
Inges Team, bestehend aus Markus(mein absoluter Lieblingscharakter), Ralf, Larissa und Raimund haben gut zusammen interagiert und harmoniert, das komplette Team ist sympathisch und ergänzt sich gut.
Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rolle sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Die Charaktere sind glaubhaft und detailreich dargestellt.
Die Örtlichkeiten, die Handlungen und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ und mich in ihren Bann zog.
Dieses Buch war großartig, mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen, wenn mir nicht gerade ein Schauer über den Rücken vor Spannung lief.
Der Roman ist in der Ich-Perspektive/aus der Sicht von Inge und dem Mörder geschrieben.
Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen.
Matthias Ernst verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge, die gekonnt und überraschend zusammen laufen.
Ein spannender Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne-machmal-gruselige-aber-die-ganze-Zeit- spannende Lesestunden garantiert.
Das Cover ist ansprechend, herbstlich und aufwendig gestaltet. Die Rottöne haben einen herbstlich, einsamen und faszinierenden Touch, hier würde ich allein vom Cover her schon auf einen Krimi tippen. Ein richtiger Blickfang.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
angeliques.leseecke
aus Nübbel
5/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
Die Spur des Jägers
Im beschaulichen Schwabenländle ermitteln die Kriminalkommissarin Inge Vill und ihr Team im Vermisstenfall der Lokalpolitikerin Annette Rieger. Als ihre brutal zugerichtete Leiche gefunden wird, kann keiner so richtig glauben, dass ein grausames Verbrechen in dieser idyllischen Stadt passieren kann. Dann wird eine weitere wichtige Person dieser Stadt, nämlich der Rektor Roschmann vom Waldgymnasium entführt. Es bestätigen sich die Vermutungen, dass es sich um einen Serientäter handelt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt
Mit "Die Spur des Jägers" hat der Autor Matthias Ernst einen spannenden, psychologischen und überraschenden Debüt-Krimi geschrieben. Es ist der Beginn einer Reihe um die Kriminalkommissarin Inge Vill.
Mit seinem spannenden und fesselnden Schreibstil hat er mich gleich in den Bann gezogen. Auch der ungewöhnliche Aufbau der Handlung hat mich immer wieder animiert noch einen Abschnitt weiterzulesen.
Dieses Buch ist in drei Handlungssträngen aufgeteilt, zum einen diverse Tagebucheinträge des "Senfmörders", dann der Zeitraum als die grausamen Morde geschehen und als drittes, in der Reha-Klinik, in der Inge Vill ihr erlebtes Trauma verarbeitet.
Die Tagebucheinträge des Senfmörders zeigen dem Leser seinen Leidensweg, der kleine gehänselte und gemobbte Junge wird zu einem hasserfüllten Menschen, der immer brutaler und aggressiver wird. Sie haben mich beim Lesen ziemlich erschüttert.
Die Auszüge aus der Reha-Klinik von Inge finde ich sehr realistisch. Sie führen uns auf dem umgekehrten Wege langsam an das Erlebnis heran. Nach und nach wird klar, dass die Morde etwas mit ihr zu tun haben.
Am spannendsten ist für mich der Mittelteil, innerhalb von vier Tagen wird das Leben verschiedener Personen zerstört und Inge erleidet ein Trauma.
In der Ich-Erzählweise bin ich beim Lesen ganz nah bei ihr und konnte hautnah die Gedanken und Gefühle miterleben. Der Druck von allen Seiten ist sehr groß, die Aufklärung der Morde, die unqualifizierten Aussagen des Polizeisprechers Martin Göttwein und auch privat gerät sie immer wieder mit ihrem Ex-Freund Bernd aneinander.
Zum Schluss verbindet der Autor alle Stränge gekonnt zusammen und lässt den Leser sprachlos zurück.
Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben worden, es gab gleich Sympathien aber auch Antipathien. In Inge konnte ich mich sehr gut einfinden, mit ihren Ecken und Kanten ist sie mir gleich sympathisch. Bei dem Staatsanwalt Dr. Fink musste ich im Laufe des Buches meine Meinung revidieren. Zuerst war er mir einfach zu übereifrig und kein Teamplayer, aber nach und nach bringt er sich gut in die Ermittlungen ein.
Fazit:
Diesen spannenden Krimi kann ich jedem empfehlen, der nicht zart besaitet ist. Die Beschreibungen der grausam zugerichteten Leichen und einige Foltermethoden sind sehr anschaulich beschrieben worden.
Bewertung
aus Schwalbach
5/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
"Die Spur des Jägers" von Matthias Ernst
Das Buch:
Zuerst ist es nur ein Vermisstenfall, in dem die Kriminalkommissarin Inge Vill ermittelt. Doch dann wird die verschwundene Lokalpolitikerin tot aufgefunden - und sie wurde vor der Ermordung offenbar gefoltert, ihre Leiche ist grauenvoll zugerichtet. Wer in der schwäbischen Kleinstadt ist zu so etwas fähig? Als kurz darauf der Rektor des örtlichen Gymnasiums verschwindet, bestätigen sich Inge Vills Befürchtungen: Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Inge und ihr vierköpfiges Team stoßen auf unangenehme Wahrheiten, die alles gefährden, was der Kommissarin wichtig ist: Ihre Freunde, ihre Karriere und ihr Leben.
Der Autor:
Matthias Ernst wurde 1980 in Ulm/Donau geboren. Bereits in seiner Jugend begeisterte er sich für Literatur und verfasste Romane und Kurzgeschichten. Nach dem Studium der Psychologie begann er eine Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und arbeitete in mehreren Akut- und Rehakliniken in Süddeutschland. In seinem ersten Kriminalroman »Die Spur des Jägers« verbindet er seine beiden größten Leidenschaften miteinander, das Schreiben und die Psychotherapie. Matthias Ernst lebt und arbeitet in Oberschwaben.
Meine Meinung:
Die Geschichte handelt in drei verschiedenen Erzählsträngen. Es wird der eigentliche Fall und seine Aufklärung beschrieben, immer wieder liest man Tagebucheinträge des späteren Täters und es wird beschrieben wie die Kommissarin versucht in einer Reha-Klinik die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Mir hat diese Aufteilung sehr gut gefallen, so sieht man die Geschichte immer wieder aus einer anderen Perspektive. Der Schreibstil ist sehr gut und mir hat der feine Humor, den der Autor Matthias Ernst der Kommissarin Inge Vill mitgegeben hat extrem gut gefallen.
Mit dieser Kommissarin hat der Autor eine neue Figur geschaffen, von der ich bitte noch viele Bücher lesen möchte. Sie ist nicht der für viele Krimis typische Übermensch, der mal so nebenbei einen Mörder überführt und an dem alle Erlebnisse abperlen, sondern sie ist eine Frau die fest im Leben steht und trotzdem aufgrund verschiedener Ereignisse aus der Bahn geworfen wird.
Matthias Ernst hat alle handelnden Personen so gut beschrieben, dass ich sie beim Lesen förmlich vor mir sah. Die Spannung war sofort nach den ersten Seiten da und hat sich bis zum Schluss gehalten. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt auch das menschliche Miteinander. Ein neuer Kollege, der in die Gruppe finden muss, eine Mutter, die versucht ihre Kinder in ihre eigenen Vorstellungen vom Leben zu pressen und Vieles mehr, auch das hat mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein Kriminalroman nach meinem Geschmack, der von mir verdiente 5 Sterne erhält.
Und ich freue mich, dass ich wieder einen neuen Autor für mich entdeckt habe und hoffe noch viele Fälle mit Inge Vill klären zu dürfen.
angeliques.leseecke
aus Nübbel
5/5
19.01.2016
eBook (ePUB)
Im beschaulichen Schwabenländl…
Im beschaulichen Schwabenländle ermitteln die Kriminalkommissarin Inge Vill und ihr Team im Vermisstenfall der Lokalpolitikerin Annette Rieger. Als ihre brutal zugerichtete Leiche gefunden wird, kann keiner so richtig glauben, dass ein grausames Verbrechen in dieser idyllischen Stadt passieren kann. Dann wird eine weitere wichtige Person dieser Stadt, nämlich der Rektor Roschmann vom Waldgymnasium entführt. Es bestätigen sich die Vermutungen, dass es sich um einen Serientäter handelt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt… Mit "Die Spur des Jägers" hat der Autor Matthias Ernst einen spannenden, psychologischen und überraschenden Debüt-Krimi geschrieben. Es ist der Beginn einer Reihe um die Kriminalkommissarin Inge Vill. Mit seinem spannenden und fesselnden Schreibstil hat er mich gleich in den Bann gezogen. Auch der ungewöhnliche Aufbau der Handlung hat mich immer wieder animiert noch einen Abschnitt weiterzulesen. Dieses Buch ist in drei Handlungssträngen aufgeteilt, zum einen diverse Tagebucheinträge des "Senfmörders", dann der Zeitraum als die grausamen Morde geschehen und als drittes, in der Reha-Klinik, in der Inge Vill ihr erlebtes Trauma verarbeitet. Die Tagebucheinträge des Senfmörders zeigen dem Leser seinen Leidensweg, der kleine gehänselte und gemobbte Junge wird zu einem hasserfüllten Menschen, der immer brutaler und aggressiver wird. Sie haben mich beim Lesen ziemlich erschüttert. Die Auszüge aus der Reha-Klinik von Inge finde ich sehr realistisch. Sie führen uns auf dem umgekehrten Wege langsam an das Erlebnis heran. Nach und nach wird klar, dass die Morde etwas mit ihr zu tun haben. Am spannendsten ist für mich der Mittelteil, innerhalb von vier Tagen wird das Leben verschiedener Personen zerstört und Inge erleidet ein Trauma. In der Ich-Erzählweise bin ich beim Lesen ganz nah bei ihr und konnte hautnah die Gedanken und Gefühle miterleben. Der Druck von allen Seiten ist sehr groß, die Aufklärung der Morde, die unqualifizierten Aussagen des Polizeisprechers Martin Göttwein und auch privat gerät sie immer wieder mit ihrem Ex-Freund Bernd aneinander. Zum Schluss verbindet der Autor alle Stränge gekonnt zusammen und lässt den Leser sprachlos zurück. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben worden, es gab gleich Sympathien aber auch Antipathien. In Inge konnte ich mich sehr gut einfinden, mit ihren Ecken und Kanten ist sie mir gleich sympathisch. Bei dem Staatsanwalt Dr. Fink musste ich im Laufe des Buches meine Meinung revidieren. Zuerst war er mir einfach zu übereifrig und kein Teamplayer, aber nach und nach bringt er sich gut in die Ermittlungen ein. Fazit: Diesen spannenden Krimi kann ich jedem empfehlen, der nicht zart besaitet ist. Die Beschreibungen der grausam zugerichteten Leichen und einige Foltermethoden sind sehr anschaulich beschrieben worden.
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