Produktbild: Der Herr des Totenreichs

Der Herr des Totenreichs Yama - Hades - Osiris

4

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2017

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19/12/3,9 cm

Gewicht

589 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7392-0038-5

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2017

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19/12/3,9 cm

Gewicht

589 g

Auflage

3. Auflage

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Deutsch

ISBN

978-3-7392-0038-5

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Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    aus Nachrodt-Wiblingwerde

    5/5

    29.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein origineller Fantasy der nachdenklich macht

    „Der Herr des Totenreichs“ ist ein philosophischer Fantasy-Roman und eine Fortsetzung des Romans: „Der verhüllte Gott.“ Die Handlung spielt im alten Griechenland in Athen, zur Zeit der Perserkriege. Der junge Grieche Alepou ist Waise und verdient sich mit seinem Lyraspiel das Geld für sein Medizinstudium, an den öffentlichen Plätzen der Stadt. Dort begegnet er einem Fremden, der, wie sich bald herausstellt, der Herr des Totenreichs ist, den die Griechen Hades nennen. Der Gott gewinnt schnell Alepous Vertrauen. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich zwischen beiden eine tiefe Freundschaft. Zentrales Thema des Buches ist klar die griechische Philosophie, die in die Gespräche der Protagonisten mit einfließen. Allein schon aus diesem Grund lohnt es sich, das Buch zu lesen. Ich jedenfalls war beeindruckt und das Buch hat mich insgesamt nachdenklich gemacht. Geschichtlich hält sich die Autorin eng an die Tatsachen, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Dabei kommt auch die Sittengeschichte der Antike nicht zu kurz. Die Schlacht von Marathon und Salamis werden spannend aus der Sicht Alepous geschildert, der an den Kriegshandlungen zunächst als Feldarzt und danach, bei der Seeschlacht von Salamis, als Ruderer teilnimmt. Der Roman ist in sich stimmig und gut zu lesen. Interessant fand ich auch die vielen Zitate aus der griechischen Antike, die den einzelnen Kapiteln vorangestellt wurden. Insgesamt fand ich die Geschichte von Beginn an spannend, unterhaltsam und recht originell.

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    06.05.2018

    eBook (ePUB)

    Eine magische Geschichte über Philosophie, antike Geschichte, Götter und Dämonen

    Ich war bereits vom ersten Band total begeistert, doch mit "Der Herr des Totenreichs" hat sich die Autorin noch einmal selbst übertroffen. Es ist immer wieder toll mit wie viel Leichtigkeit die Autorin eigentlich recht sperrigen Stoff wie hilosophie und antike Geschichte zu einer spannenden Geschichte verwebt. Der Roman bewegt sich auf mehreren Ebenen. Zum einen gewährt uns die Autorin einen Einblick in das Reich der Daeva, deren göttliches Wirken durch Forschung und futuristische Technik erklärt wird, was erfrischend und amüsant zugleich ist. Zum anderen kommt es auch zu großen Veränderungen in der Unterwelt, wo die Asura eine neue Kultur entwickeln. Zeitgleich erlebt der Leser die Geschichte eines Arztes aus Athen, der viele Widrigkeiten überwinden muss, um zu seiner Freundschaft zu Yama stehen zu können und sich schließlich mitten in der Schlacht von Marathon wiederfindet. Lebendige Geschichte, wie man sie selten findet. Unterdessen muss sich Yama noch mit dem größenwahnsinnigen Seth auseinandersetzen, der nichts geringeres werden will als ein Gott. Hier wurde der alte Mythos um Seth und Osiris und den Brudermord wunderbar neu erzählt. Was bietet dieses Buch? Figuren, die man einfach lieb gewinnen muss, allen voran der Asura Varun und der Arzt Alepou. Eine spannende über viele Ebenen verwobene Geschichte mit einer guten Prise Philosophie und antiker Geschichte zum Anfassen. Ein muss für jeden Liebhaber guter Fantasy.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    30.08.2017

    eBook (ePUB)

    Vielschichtig und gründlich recherchiert

    Sabine Dau hat eine ungeheuer vielschichtige Trilogie vorgelegt. Basierend auf einer gründlichen und tiefschürfenden Recherche historischer griechischer und östlicher Mythologien, entwickelt sie ein packendes Epos, welches die LeserInnen nicht mehr loslässt. Der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten und eröffnet gleichzeitig genügend Raum für eigene Assoziationen. Ein Trauma erlebt Jeng, im ersten Buch der Triologie (Der verhüllte Gott) nachdem der Dämon Varun von ihm Besitz ergriffen hat und sein gewohntes Leben zerstört. Der Kampf der beiden starken Charaktere, bis sie erkennen, dass der eine ohne den anderen nicht leben kann und sie zu Yama dem Gott werden, hat mich als Leserin stark beeindruckt und stellt gleichzeitig einen philosophischen Bezug zum Dualismus her. Eine phantastische Zeitreise durch die Vergangenheit, aus dem Paradies bis ins antike Griechenland erlebt der Leser nun. In Band zwei („Der Herr des Totenreichs“) entspinnt sich vor der historischen Kulisse des alten Athens zwischen vorsichtiger Annäherung und philosophischen Gesprächen eine zauberhafte Liebesgeschichte zwischen Yama, der einsam ist und den Kontakt zu Menschen sucht, und Alepou, einem ebenfalls einsamen Studenten der Medizin. Leider stirbt Alepou. In Band drei der Reihe („Hüter des Soma“) wird Alepous Reise in die Totenwelt erzählt. Gleichzeitig dazu taucht die LeserIn tief in die Welt der Götter und Dämonen ein. Allerdings lässt Sabine Dau ein Türchen offen, durch welches die LeserIn wieder zurückkommen kann.

  • Bewertung

    aus Eberfing

    3/5

    24.07.2017

    eBook (ePUB)

    Zu viel Gay Romance für mich

    Ich hatte zuerst Teil 3 der Reihe gelesen ("Hüter des Soma") und dann, um die Vorgeschichte zu verstehen, Teil 1 ("Der verhüllte Gott") und nun eben auch Teil 2. Ich muß sagen, für mich war es der schwächste Teil der Reihe. Die Hintergrundinformationen über griechische Philosophie und Historie waren ja durchaus interessant, die Handlung allerdings war hier für meinen Geschmack sehr einseitig. Insgesamt mache ich vier Handlungsstränge aus, die natürlich ineinander verwoben und voneinander beeinflusst sind. Da ist zum einen die Entwicklug des jungen Alepou vom unterdrückten Azubi eines selbstherrlichen Mediziners zu einem begabten Arzt. Er erlebt dabei auch zwei Perserkriege mit, was an und für sich viel Potential hatte, mir aber zu sehr nebenbei abgehandelt wurde. Der nächste Punkt ist ein geistesgestörter Serienmörder namens Seth. Nicht nur der Name, auch eines seiner Verbrechen ist an den alten ägyptischen Gott angelehnt, aber irgendwie ist er es wohl trotzdem nicht. Auch diese Geschichte hätte mehr Beachtung verdient gehabt. Zum Dritten haben wir das Verhältnis zwischen Yama und den Devas (hier vermischen sich Mythologie und Science Fiction), vertreten vor allem durch Gott Indra. Dies ist die klare Verbindung zwischen Teil 1, wo beide Seiten einander vor allem feindlich gegenüberstehen, und Teil 3, wo sie zur Kooperation fähig sind. Überlagert und für mein Empfinden komplett erdrückt werden diese drei Geschichten aber durch eine vierte: Jeng, der menschliche Anteil von Gott Yama, muß auf Teufel komm raus beweisen, dass in jedem Mann eine gewisse homosexuelle Komponente steckt. Was ich ganz nebenbei auch in der in dieser Hinsicht offeneren Kultur des antiken Griechenland für übertrieben halte, es hängt nun mal von der natürlichen Veranlagung ab. So mischt ständig in den eigentlich interessanteren Handlungssträngen die Romanze zwischen Jeng und Alepou mit, wieder einmal bis ins intime Detail beschrieben. Tut mir leid, ich mag sowieso schon keine Romanzen und kann mit der schwulen Variante erst recht nichts anfangen. Wenn das dann alle interessanteren Teile des Buches dominiert, ist für mich der Lesespaß doch arg beeinträchtigt. Dies ist sicher reine Geschmackssache, wer mit Gay Romance etwas anfangen kann, wird das Buch vermutlich genießen. Wer es nicht mag, sollte es lieber lassen. Schade, denn die beiden anderen Teile gehen mit dem Thema sparsam genug um, dass es nicht weiter stört.

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