Aus dem Inhalt: Siegfried J. Schmidt: Medienkultur. Verfall oder Normalität? - Peter Ludes: Medienwissenschaften. Kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven - Andreas Käuser: Haltung und Habitus als geistes- und medienwissenschaftliche Grundbegriffe - Reinhold Viehoff: Die Formanekisierung der Kommunikation oder Anonymität als Problem der (literarischen) Kommunikation - Peter M. Spangenberg: Medien, Maschinen und Werkzeuge. Überlegungen zur Genese und Bedeutung hybrider Beobachtungskonzepte - Helmut Heinze/Klaus Walter: Vom Abstraktwerden der Massenmedien - Konrad Scherfer: Die Medienfiktionen Vilém Flussers. Medientheoretische Reflexionen ohne argumentative Absicherung - Rainer Leschke: Die Zerstreuung der Vernunft. Überlegungen zum Diskurs postmoderner Medientheorien - Helmut Kreuzer: Erfindung und Wirklichkeit, Individualität und Kollektiv: Streiflichter auf deutsche Hörspiele um 1930 - Peter Seibert: Von der Zeitenwende zur Wendezeit. Anmerkungen zu Brechts Lindberghflug / Ozeanflug - Ralf Schnell: Gibt es eine «Sprache» des Films? - Klaus Kreimeier: Berthold Viertel und die doppelte Verdopplung der Kaiser-Ikone in einem Kino zu Wien, anno 1910 - Gerd Hallenberger: Kinoarchitektur und Kinoerlebnis - Gerhard Lampe: Continuity-editing oder Weshalb wirken Spielfilme? - Sibylle Bolik: Die Illusionsfalle. Glaubwürdigkeit als Qualitätsmerkmal filmischer Fiktionen - Joan Kristin Bleicher: Der Meister und die Medien. Anmerkungen zur Vorformung medialer Darstellungsprinzipien in den Prosaarbeiten Goethes - Jürgen Kühnel: Walter Felsensteins Fidelio-Verfilmung. Anmerkungen zu einem Klassiker des Opernfilms - Sigrid Wiesmann: «Der Preis wird mit dem Messer bezahlt.» Einige Anmerkungen zu Peter Brooks Verfilmung der Carmen - Volker Roloff: 1789 als Theaterfilm - Susanne Pütz: Nieder mit Goethe¿ Eine fiktive Fernseh-Theater-Talkshow - Werner Faulstich/Ricarda Strobel: Struktur, Spannung, Bedeutung. Zum Erfolgsgeheimnis der Filme von John Carpenter - Magda Motté: Geschichten in Bildern - Susanne Vollberg: Fiktion oder gesellschaftliche Wirklichkeit? Verbrechen im ost- und westdeutschen Krimi - Karl Prümm: Musiktheorie als Filmtheorie. Hans Erdmann und die Stummfilmmusik - Werner Klüppelholz: «Erst der Löffel, dann die Suppe». Zur Analyse der Tonspur im Spielfilm - Rolf Großmann: Musik für Klavier und Medium - Glenn Gould - Gerhard Wild: Entgrenzung durch Reduktion. Hugo, Liszt und das Klavier als Medium romantischer Entgrenzung - Krischan Schulte: Grenzen der Nachahmung musikalischer Strukturen im Textabdruck - Lucie Peetz: Vom Fernseh-Konsum der älteren Generation. Überlegungen zu einer vernachlässigten Zielgruppe - Peter Gendolla: DigItalien. Nach Goethe - Thomas Kamphusmann: Zugänge. Zu Interfaces zwischen Literatur und Leser - Manfred Kammer: Blicke in die Zukunft - Thomas Kind: Am Ende der Gutenberg-Galaxis steht Gutenberg - Petra Tabeling: Literatur auf CD-ROM. Statische Transfers und mediale Möglichkeiten - Kai-Peter Keusen: Digitale Dramaturgien - Y2K: «It's not a bug. It's a feature.» - Uwe Mattusch: Raum, Zeit, Körper und Virtualität - Zur Bedeutung des Raumes in Zeiten raum-zeitlicher Entkopplungen - Josef Wallmannsberger: Kleine Künste für Große Netze: Etuden medialer Leichtigkeit - Christian W. Thomsen: Neue Wege der Medienkunst im Cyberspace.