Strebte Caesar nach dem Königtum? Zur Bedeutung der corona aurea
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- Deutsch ausgewählt
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.10.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-06727-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Historisches Seminar - Alte Geschichte), Veranstaltung: Caesar und Pompeius, Sprache: Deutsch, Abstract: Strebte Juluis Caesar zur Zeit seiner Herrschaft nach dem Königtum? Diese Frage behandelt die vorliegende Seminararbeit. Auf der Grundlage einer widersprüchlichen Quellenlage durch verschiedene, stark wertende antike Autoren wird ein diffuses Bild gezeichnet, welches die Einstellung Caesars zunächst nicht klar erkennen lässt. Entscheidende Hinweise zur Beantwortung der Frage nach dem Machtstreben Caesars soll aus deshalb die corona aurea liefern. Erstmals überliefert ist das Tragen dieses alten etruskischen Königskranzes für das Lupercalienfest am 15. Februar 44 v. Chr. An diesem Festtag trat der mächtige Diktator in purpurner Toga, mit goldenen Schuhen und der corona aurea in der Öffentlichkeit auf und erweckte reges Aufsehen. Nach einem eingehenden Vergleich der Überlieferungen stellt sich jedoch heraus, dass der Goldkranz des Caesar nicht als Königskrone betrachtet wurde. Zeitgenössisches Symbol für den Status eines Königs war, den alten Traditionen folgend, ein Diadem nach hellenistischem Vorbild, welches Caesar jedoch ablehnte. Ein weiteres Argument liefert die Ablehnung des rex-Titels. Juluis Caesar strebte somit nicht nach der Königswürde. Seine königsgleichen Stellung im römischen Reich bedurfte ohnehin keiner weiteren symbolischen Rechtfertigung.
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