Produktbild: Winterhonig

Winterhonig Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11661

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4054 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426433867

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

11661

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

4054 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426433867

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  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    27.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein absolut wertvoller Roman, den jeder lesen sollte

    In Winterhonig begleiten wir die junge Mathilda in ihrem Leben während des zweiten Weltkriegs auf einem Bauernhof in Westfalen mit neun älteren Geschwistern. Das Leben ist hart und sehr eingeschränkt. Nachdem ein Mann nach dem Anderen als Soldat eingezogen wird, bleiben die Mädchen alleine mit dem Vater zurück und müssen harte Arbeit leisten, um die Familie und den Hof über Wasser zu halten. Mathilda verliebt sich in den älteren Nachbarsjungen Karl, doch ihre Liebe hat kaum eine Chance, da er versucht, seine wahre Identität und wahre Abstammung geheim zu halten. Im Laufe der Zeit nehmen die Krankheiten, Verletzungen und Verluste zu, außerdem werden die psychischen Belastungen sichtbar. Doch neben all dem Leid schwebt weiterhin die Hoffnung über allen, auf gute Botschaften, auf ein Wiedersehen mit den Liebsten, auf eine Beendigung des Krieges. Und in den schlimmsten Stunden hilft ein Löffel voller Winterhonig. Die Geschichte startet sehr ruhig, doch nach und nach nimmt die Intensität der Themen stetig zu. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe mit ihren Recherchen gegeben und das merkt man der Geschichte auch an. Selbst wenn sie selbst keine Berührungspunkte mit dem Krieg hatte, hat sie es geschafft, die Situation gleichzeitig authentisch, bedrückend, aber auch ein wenig hoffnungsvoll zu gestalten. Sie hat Schlüsselpersonen aus der deutschen Geschichte gekonnt in eine fiktive Welt platziert und gleichzeitig die Erfahrungen ihrer Großmutter als Rahmen gewählt. Auch wenn nicht alle Personen der Realität entsprechen, hat sich die Geschichte sehr real angefühlt. Ich habe mitgefiebert und gebangt, sowohl mit Mathilda als auch mit Karl, dessen Sicht wir direkt von der Front auch miterleben dürfen. Diese Perspektive finde ich sehr wichtig, um gerade jüngeren Generationen einen Einblick in den Kriegsalltag zu geben und zu zeigen, wie schlimm die damaligen Ereignisse tatsächlich waren. Anfangs wirkt die hohe Seitenzahl abschreckend, doch sobald ich einmal in der Geschichte versunken war, konnte ich nicht mehr aufhören. Ein absolut wertvoller Roman, den jeder gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    5/5

    23.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eins der besten Bücher, die ich gelesen habe!

    Ein traurige Kriegsgeschichte, die unter die Haut geht. Ich konnte teilweise nicht weiterlesen. Sehr gut geschrieben. Wird nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Daniela Ohms gelesen habe!

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    29.11.2016

    eBook (ePUB 3)

    Nur das Ende hat mich nicht so ganz überzeugt

    “Winterhonig” ist für mich ein echtes Highlight in diesem Lesejahr geworden. Aus dem Bauch heraus habe ich trotzdem nicht die volle Punktzahl vergeben. Vielleicht, weil ich finde dass das Ende nicht ganz zum Rest der Handlung passt.  Trotzdem kann ich den Roman jedem weiter empfehlen, der gerne etwas über die Zeit im Nationalsozialismus auf dem Land erfahren möchte. Denn dort hat Ohms ihre Handlung angesiedelt und das war für mich auch der Grund neugierig darauf zu werden. Bisher kannte ich nur ihren Roman “Der geheime Name” den sie unter ihrem Pseudonym Daniela Winterfeld veröffentlicht hat. Dieser hatte mir so gut gefallen, das ich so oder so ein neues Buch von ihr lesen wollte. Geschichte ist ein wichtiges Kapitel in meinem Leben und obwohl ich nun ein anderes Fach studiere, lässt sie mich nie ganz los. Vor allem auch nicht die Themen, die in “Winterhonig” aufgegriffen werden.  Daniela Ohms hat sich keine Leichte Aufgabe ausgesucht. Immerhin ist ihre Hauptfigur Karl ein Soldat der Wehrmacht und gleichzeitig mit einem Geheimnis behaftet, das sein Leben bedroht. Diese Ambivalenz hat sie meiner Meinung nach gut gelöst und glaubwürdig geschildert. Außerdem merkt man immer wieder, wie gut sie recherchiert hat. Trotzdem fließt alles ineinander und wirkt nie belehrend. Im Gegenteil, die Handlung ist einfach. (Wenn wir wisst was ich meine^^). Schön finde ich, das man dabei Karls Gefühle gegenüber Mathilda sehr ehrlich kennen lernt. Das wird männlichen Figuren oftmals ja nicht so richtig “erlaubt”.  Mathilda mit ihren Gefühlen, Ängsten und Sorgen - vor allem als jüngstes Kind einer Großfamilie - das war für mich ebenfalls lebendig beschrieben. Schade fand ich dabei das ihre Geschwister eher einseitig beleuchtet werden. Auch wenn dies einerseits logisch ist, andererseits merkt man dabei aber auch, das Mathilda oftmals gar nicht darüber nach denkt, ob ihre große Schwester Katharina eigentlich wirklich glücklich darüber ist, die Ersatzmutter spielen zu müssen. Sie ist doch sehr auf sich selbst fokussiert. Das liegt aber auch sicher daran, das sie als Jüngste lange Jahre immer wieder zurückstecken musste. Sie wirkt deshalb noch lange nicht unsympathisch, sonder gerade dadurch, als ein Mädchen das es so gegeben haben könnte.  Mich hat hier vor allem auch das Leben abseits großer Städte gereizt. Das gerade die Blut und Boden Politik der Nationalsozialisten die ländliche Bevölkerung angezogen hat, wird in Romanen oft nicht thematisiert. Meistens werden eher die größeren Städte in den Fokus genommen. Auch hier ist es Ohms gelungen einfach Menschen darzustellen. Dadurch kann man verstehen, weshalb die NSDAP ihre Anhänger finden konnte, ohne das dies explizit ein Thema wäre. Oft sind ganz andere Fragen wichtig, etwa wie die nächste Ernte gestemmt werden soll, wenn alle jungen Männer im Krieg kämpfen. Oder was eigentlich passiert wenn uneheliche Kinder geboren werden.  Mathildas Entwicklung zu einer selbstständig denkenden Frau wird sehr deutlich. Immer wieder kommt es zu Situationen in denen sie erkennt, das vieles das sie nie hinterfragt hat, eigentlich alles andere als in Ordnung ist. Etwa auch welches Schicksal eine junge Frau erwartet, wenn sie ein uneheliches Kind von einem Zwangsarbeiter bekommt. Vor allem ihre Gefühle zu Karl, aber auch die Tatsache das sie eine Zeitlang nicht auf ihrem Heimathof gelebt hat, geben ihr ganz neue Blickwinkel mit auf den Weg.  Liebesgeschichten sind jetzt nicht wirklich etwas Neues und Überraschendes.  Hier ist sie vor allem ein Katalysator für die Veränderungen die sowohl Mathilda als auch ihre ganze Familie betreffen werden. Vor allem ihr Bruder Joseph spielt dabei eine zentrale Rolle. Aber auch Karl erlebt, was die Gefühle bewirken können, die das Paar füreinander empfindet. Mir hat hier auch gefallen, das man durch die Briefe und Rückblicke in Vergangene Jahre erlebt, wie diese überhaupt entstehen. Dadurch lässt sie sich miterleben und es entsteht nie der Eindruck, das alles käme unerwartet und plötzlich.  Karls Geschichte und sein Geheimnis habe ich dagegen recht schnell durchschaut. Ich denke das liegt an meinem eigenen Vorwissen und daher weiß ich nicht, ob ich es ohne dieses so schnell erraten hätte. Ich habe den Fokus aber auf andere Punkte gelegt, weshalb ich das dann auch nicht weiter Schlimm fand.  Gerade auch die Melancholie der Handlung hat mich dabei immer wieder überzeugt. Mehrere Schicksalsschläge machen deutlich, wie nah die Ereignisse auch auf dem Land plötzlich kamen. Tatsächlich wurde es mir dann aber an einer Stelle zu süßlich. Es geht dabei vor allem um Joseph und seine Entscheidungen. Ich finde diese Entwicklung hätte der Roman nicht gebraucht und gebe zu, das ich mir hier ein etwas anderes Ende gewünscht hätte.  Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen) Obwohl mir diese Entwicklung wie gesagt nicht gefallen hat, ist Ohm an anderer Stelle gelungen das Zum Teil wieder aufzufangen und zu zeigen, das hier ein Bruch passiert ist. Einer der nicht wieder ganz gekittet werden kann, aber das es trotzdem eine Chance gibt, zumindest wieder überhaupt ein Leben auf zubauen. 

  • Bewertung

    5/5

    19.05.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück Zeitgeschichte...

    Heute möchte ich ein ganz besonderes Buch vorstellen. „Winterhonig“ von Daniela Ohms. Ein Roman der auf autobiographischen Erlebnissen ihrer Großmutter beruht, was man in jeder Zeile merken kann. Man spürt förmlich, wie viel Herzblut die Autorin in dieses Buch gelegt hat. Im Nachwort erwähnt sie, dass ihre Oma sich gewünscht hat, dass sie ihre Lebensgeschichte nieder schreibt…und mal ehrlich, wer kann seiner Oma schon einen Wunsch abschlagen. Dabei beginnt das Buch mit dem wohl traurigsten Thema, das man sich nur vorstellen kann. Die Mutter der kleinen Mathilda stirbt und da in ihrer großen Familie Sentimentalitäten nicht wirklich viel Raum einnehmen, bleibt sie mit ihrer Trauer sehr allein. Einzig in ihrem älteren Bruder Joseph und dem Nachbarsjungen Karl findet sie ihre Vertrauenspersonen. Schon im zarten Alter von 10 beginnt sie für Karl Gefühle zu entwickeln, die sich im Laufe der Zeit immer mehr steigern und ganz offensichtlich auch auf Gegenseitigkeit beruhen, bis dieser von einen Tag auf den anderen verschwindet und sich bei der deutschen Wehrmacht meldet. Für Mathilda beginnt ein innerer Kampf, weil sie denkt, dass sie etwas falsch gemacht hat, dabei trägt Karl ein Geheimnis mir sich, das ihre Liebe zu etwas Verbotenem werden lässt. Schon mit Beginn des Buches legt Daniela Ohms einen großen Spannungsbogen um Karls Geheimnis an. Immer wieder gibt es kleine Andeutungen, jedoch ist weder für Mathilda noch für den Leser das große Ganze begreifbar. Erst im letzen Drittel des Buches setzen sich alle Puzzleteile zusammen und im Nachhinein betrachtet, muss ich sagen, dass es der Autorin ausnahmslos gut gelungen ist um den Roten Faden der Geschichte, dieses Geheimnis mit Handlungen und „unabsichtlichen“ Versprechern einiger ihrer Figuren (schlussendlich auch von Karl selbst) zu umweben. Wer jetzt aber denkt, dass danach die Luft draußen war, der irrt sich gewaltig. Nachdem nämlich Karls Geheimnis ans Licht gekommen ist und Mathilda sich nun entscheiden kann, beginnt die große Liebesgeschichte zwischen ihr und Karl nämlich erst tatsächlich und sie liest sich dann fast wie ein Märchen. Die Figuren der Geschichte waren für mich ausnahmslos Unikate und sehr griffig. Besonders gefallen haben mir Leni, Veronika und auch Karl. Die beiden Letzten legten für mich sehr kämpferische Züge an den Tag, wobei sie aber trotzdem ihre menschliche Seite niemals verloren haben. Mathilda beruht auf Daniela Ohms Großmutter, die ihre Geschichte durch eine Figur erzählen und damit in der Handlung natürlich eine besondere Stellung einnehmen darf. Sehr interessant auch die historischen Figuren, wie die Brüder Boeselager, über die man in Eigenrecherche sehr viel finden und über die man staunen kann. Die Rahmenhandlung des Buches ist die Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 bis zu den Nachkriegsjahren bis 1949. In Romanen wo einer der beiden Weltkriege als Handlungsort dient, muss ein Autor/ eine Autorin ja besonders gut recherchieren, damit eine Authentizität gegeben ist. Daniela Ohms ist das in jedem Fall gelungen. Sie zeigt auf, wie der Krieg die Persönlichkeit der jungen Männer in der Wehrmacht verändert hat und wie sie auch noch Jahre nach dem Krieg mit ihrer Traumatisierung leben mussten. Gleichzeitig gibt sie auch einen Einblick, welche Konsequenzen der Krieg auf der Heimatfront hatte, wo Familien auf ein Lebenszeichen ihrer Söhne und Ehemänner warten mussten, in ständiger Ungewissenheit leben mussten und wie schlimm es war, wenn die gefürchteten Zeilen „Gestorben für Führer, Volk und Vaterland“ überreicht wurden. Trotzdem hat Daniela Ohms es auch immer wieder geschafft kleine Hoffnungsfunken in ihre Handlung zu setzen, die dann besonders gestrahlt haben…also auf jeden Fall auch Taschentücher bereit halten :-) Mehr als einmal musste ich Tränen zerdrücken… Der Schreibstil ist wirklich wunderschön, wobei er nichts beschönigt. Mit aller Härte beschreibt er das Leben der damaligen Zeit. Geglückt ist der Autorin auch die Verwebung der Zeitsprünge zwischen den Kriegsjahren und den Jahren davor. Sehr gekonnt platziert sie Rückblenden an passende Stellen und als besonderes Schmankerl wählt zusätzlich zu gegebenen Zeiten auch die Briefform, die ja in Büchern immer eine besondere Bedeutung haben, besonders während einer Kriegszeit. Fazit: Ein Stück dunkler Zeitgeschichte wird lebendig, die nicht vergessen werden sollte. Gleichzeitig lässt „Winterhonig“ seine Leser auch mit viel Hoffnung zurück. Absolute Leseempfehlung…

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