Mittelalterliche Judenrechte Norm und Anwendung im Magdeburger Rechtskreis (1250–1400)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.12.2015
Abbildungen
mit s/w-Abb.
Verlag
Mitteldeutscher verlagSeitenzahl
248
Maße (B/H)
15,5/23 cm
Gewicht
552 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95462-614-4
Wie die von christlichen Herrschaftsträgern erlassenen Judenrechte als Norm in einer weithin rechtlich zersplitterten Gesellschaft formuliert und in der Rechtspraxis angewandt wurden und ob sie inkludierende oder eher exkludierende Effekte beförderten, wird in der vorliegenden Dissertation anhand der Rechtsbücher und Schöffenspruchsammlungen des Sächsisch-Magdeburgischen Rechtskreises (13./14. Jh.) exemplarisch diskutiert. Die dabei feststellbare Annäherung jüdischer Sonderrechte an christliches Gemeinrecht kann als ein regionaler Inklusionsversuch gedeutet werden, der durch beginnende „Territorialisierungsprozesse“ im Heiligen Römischen Reich provoziert worden war.
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