Judas

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

18,2/12,1/2,7 cm

Gewicht

308 g

Beschreibung

Rezension

»Ein grandioser Roman über Verrat und Dissidenz
« ("ARD Druckfrisch")

» ... Amos Oz ist mit
Judas
ein reifes Meisterwerk gelungen – ein Roman voller Weisheit und melancholischem Humor, mit runden, glaubhaften Figuren, die einem beim Lesen immer mehr ans Herz wachsen; ein Buch, in dem man wohnen will.«
("DIE WELT")
» ... ein leuchtender Roman. Reich in vielerlei Hinsicht. Melancholisch und auch komisch, anregend und anrührend. Und geschmeidig ins Deutsche übertragen von Mirjam Pressler.« ("Frankfurter Rundschau")
»Amos Oz ist ein Meister des Erzählens.« ("Neue Zürcher Zeitung")
» ... eine bezaubernde Geschichte über die Liebe in ihren verschiedenen Spielarten und die nicht enden wollende Suche danach.« ("DER SPIEGEL")
»Die Übersetzungsarbeit aus dem Hebräischen muss bei diesem Buch ebenfalls hervorgehoben werden. Mirjam Pressier verfügt über genügend Sensibilität, um sich dem eigenwilligen Sprachrhythmus von Oz anzupassen. Sie bildet seinen Stil im Deutschen subtil ab. Das Ist die Hohe Schule der Übersetzungskunst.« ("MDR Figaro")
»… was bedeutet diese Erzählung über Zweifel am Konzept der Staatsgründung und über Judas …? Oz gibt mit der Form des Romans eine Antwort. Den mag er nicht verstanden wissen als Intervention im politischen Streit. Die so mutige wie dramatisch inszenierte künstlerische Auseinandersetzung appelliert an die Fantasie, den idealistischen Verrat als radikale Abweichung vom Mainstream zu denken.« ("SPIEGEL ONLINE")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

18,2/12,1/2,7 cm

Gewicht

308 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Habesorah al pi Yehuda

Übersetzt von

Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46670-4

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... Er ist ein Bluterguss (S. 135)

eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023

Bewertungsnummer: 2056158

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Winter 1959 / 1960 beschliesst Samuel Asch, sein Studium in Jerusalem abzubrechen. Sein Thema für die geplante Abschlussarbeit: Judas in der Perspektiven der Juden will er nicht fertig stellen. Es läuft alles schief. Die Freundin verlässt ihn, der Vater geht Konkurs und kann ihn nicht mehr finanziell unterstützen… Eigentlich möchte Samuel Israel verlassen. Als er eine Anzeige sieht ändert sich sein Leben. Die Anzeige führt ihn zu einem alten Haus - zu einem sehr eigentümlichen Mann namens Gerschom Wald. Nachts muss er ihm vorlesen, tagsüber hat er Zeit für sich. Die geheimnisvolle Atalja Abrabanel verdreht ihm den Kopf. Ein Buch über die Geschichte Jerusalems und Judas Mir schwirrt der Kopf. Mir persönlich fehlten die geschichtlichen Zusammenhänge. So wie der Amos Oz schreibt, kommt es mir so vor, als ob er glaubt, dass jeder die Geschichte und Namen aller wichtiger Personen über Israel / Jerusalem kennt. Ich wusste definitiv zu wenig. Mir schwirrt einfach der Kopf vor lauter Namen, Ortschaften, Handlungen etc. Einfach viel zu viele Fragezeichen. Der Schreibstil - sehr speziell, aber eigentlich hat mir dieser sehr gut gefallen. Er hat ein paar zu viele “und” verwendet statt Kommas aber ansonsten war er wirklich niveauvoll. Es brauchte Pausen, teilweise war der Stil einfach ein bisschen ermüdend, aber ich glaube das war nicht der Stil sondern eben der Inhalt… Bis ich auf den letzten Seiten war. Ca. 40 Seiten vor Schluss hat mich sogar der Schreibstil sprachlos gemacht. War der Schreibstil zuvor annehmbar und interessant artete dieser nun aus. Ich möchte nichts über den Inhalt verraten, aus diesem Grunde nur ein Wort dazu. Vulgär! Ich bin wirklich sprachlos und geschockt wie man in einem Buch so ein grosser Spagat schafft. Ebenfalls gab es viele Chronologische “Fehler” und oftmals auch Wiederholungen. Der Schluss ist dann auch nicht der Hammer. Einfach irgendwie unfertig. Weshalb dieses Buch nominiert worden ist, ist mir ein Rätsel. Für mich war es definitiv kein niveauvolles Buch. Leider. Ich hatte mir so viel davon versprochen Fazit: Ein interessantes Thema, wenn man darüber Bescheid weiss. Zu Beginn ein guter, etwas ermüdender Schreibstil der gegen Schluss vulgär wird.
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... Er ist ein Bluterguss (S. 135)

eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056158
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Winter 1959 / 1960 beschliesst Samuel Asch, sein Studium in Jerusalem abzubrechen. Sein Thema für die geplante Abschlussarbeit: Judas in der Perspektiven der Juden will er nicht fertig stellen. Es läuft alles schief. Die Freundin verlässt ihn, der Vater geht Konkurs und kann ihn nicht mehr finanziell unterstützen… Eigentlich möchte Samuel Israel verlassen. Als er eine Anzeige sieht ändert sich sein Leben. Die Anzeige führt ihn zu einem alten Haus - zu einem sehr eigentümlichen Mann namens Gerschom Wald. Nachts muss er ihm vorlesen, tagsüber hat er Zeit für sich. Die geheimnisvolle Atalja Abrabanel verdreht ihm den Kopf. Ein Buch über die Geschichte Jerusalems und Judas Mir schwirrt der Kopf. Mir persönlich fehlten die geschichtlichen Zusammenhänge. So wie der Amos Oz schreibt, kommt es mir so vor, als ob er glaubt, dass jeder die Geschichte und Namen aller wichtiger Personen über Israel / Jerusalem kennt. Ich wusste definitiv zu wenig. Mir schwirrt einfach der Kopf vor lauter Namen, Ortschaften, Handlungen etc. Einfach viel zu viele Fragezeichen. Der Schreibstil - sehr speziell, aber eigentlich hat mir dieser sehr gut gefallen. Er hat ein paar zu viele “und” verwendet statt Kommas aber ansonsten war er wirklich niveauvoll. Es brauchte Pausen, teilweise war der Stil einfach ein bisschen ermüdend, aber ich glaube das war nicht der Stil sondern eben der Inhalt… Bis ich auf den letzten Seiten war. Ca. 40 Seiten vor Schluss hat mich sogar der Schreibstil sprachlos gemacht. War der Schreibstil zuvor annehmbar und interessant artete dieser nun aus. Ich möchte nichts über den Inhalt verraten, aus diesem Grunde nur ein Wort dazu. Vulgär! Ich bin wirklich sprachlos und geschockt wie man in einem Buch so ein grosser Spagat schafft. Ebenfalls gab es viele Chronologische “Fehler” und oftmals auch Wiederholungen. Der Schluss ist dann auch nicht der Hammer. Einfach irgendwie unfertig. Weshalb dieses Buch nominiert worden ist, ist mir ein Rätsel. Für mich war es definitiv kein niveauvolles Buch. Leider. Ich hatte mir so viel davon versprochen Fazit: Ein interessantes Thema, wenn man darüber Bescheid weiss. Zu Beginn ein guter, etwas ermüdender Schreibstil der gegen Schluss vulgär wird.

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Bewertung am 23.07.2021

Bewertungsnummer: 1536266

Bewertet: eBook (ePUB)

Jerusalem 1959. Schmuel Asch schmeißt sein Studium hin. Seine Freundin hat ihn verlassen, seine Eltern sind pleite und können ihn nicht mehr unterstützen, seine wissenschaftliche Arbeit stockt. Da nimmt er eine Stelle als Unterhalter bei einem alten Mann an und aus anfänglicher Zurückhaltung wird Freundschaft. Ihre Streitgespräche kreisen um Verrat und Freundschaft, Liebe und Tod und die schwierige Staatsgründung Israels. Und was hat die geheimnisvolle Atalja zu verbergen, in die er sich verliebt? Omos Oz beweist mit diesem klugen, eindruckvollen Buch einmal mehr seine iterarische Meisterschaft.
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Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1536266
Bewertet: eBook (ePUB)

Jerusalem 1959. Schmuel Asch schmeißt sein Studium hin. Seine Freundin hat ihn verlassen, seine Eltern sind pleite und können ihn nicht mehr unterstützen, seine wissenschaftliche Arbeit stockt. Da nimmt er eine Stelle als Unterhalter bei einem alten Mann an und aus anfänglicher Zurückhaltung wird Freundschaft. Ihre Streitgespräche kreisen um Verrat und Freundschaft, Liebe und Tod und die schwierige Staatsgründung Israels. Und was hat die geheimnisvolle Atalja zu verbergen, in die er sich verliebt? Omos Oz beweist mit diesem klugen, eindruckvollen Buch einmal mehr seine iterarische Meisterschaft.

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von Amos Oz

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