Produktbild: Die dunkle Talion

Die dunkle Talion

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19/12/1,8 cm

Gewicht

297 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7386-5090-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19/12/1,8 cm

Gewicht

297 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7386-5090-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Der Schreibstil von Autor…

Kerstin aus Rheinland Pfalz am 17.01.2016

Bewertungsnummer: 2715543

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil von Autor Wolfgang Haupt hatte mich schon bei "Salziges Blut" fasziniert und mitgerissen. Er braucht keine detaillierten Ausführungen, sondern kommt mit wenigen Worten auf den Punkt. Seine Sätze sind oft genug kurz und knapp und haben doch eine sehr starke Ausdruckskraft. Zwischen den Zeilen steht so vieles dass mitgelesen werden muss. Durchaus anspruchsvoll und dabei gleichermaßen spannend, unterhaltsam und berührend. Aber erstmal zur Story : Pierre Larut ist im Ruhestand und doch wird er bei einem Mordfall hinzugezogen. In einer Baugrube liegt ein Unbekannter mit 2 Kugeln im Kopf. Larut sieht sofort die Parallelen zu einem Fall der 12 Jahre zurück liegt. Der damalige Verdächtige, François Ranfort, ebenfalls Kommissar, wurde in einem Indizienprozess verurteilt und sitzt seit diesen 12 Jahren in Haft. Larut beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in einen Strudel aus Macht und Terror und wird dabei selbst zur Zielscheibe. Talion - eine Art der Vergeltung - Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ein uraltes "Rechtsempfinden" das in diesem Thriler auf eigene Weise interpretiert wird. Rache, bitterböse sogar, doch wer rächt, warum und für wen? Bei dieser Geschichte sollte man mitdenken, auch um Ecken herum und dabei dieses ruhige, fast schon bedächtige Vorgehen Laruts wirken lassen. Ein alter Mann, ein Schicksalsschlag, Freunde, Feinde, mächtige Männer und Frauen, Geheimdienste, Verschwörungen und was mir besonders gefiel - die Geschichte eines Mannes, der seine Vergangenheit mit sich trägt, sie nicht loslassen kann. Diese furchtbaren Erfahrungen und die damit verbundenden Erinnerungen. Stückchenweise wIrd immer mehr und mehr preisgegeben und offenbarte mir einen Zwiespalt. Wann ist eine Täter Opfer und wann ein Opfer Täter? "Die dunkle Talion" empfand ich als ruhiges Buch, trotz der Gewalttaten. Verschiedene Blickwinkel sind genauso vorhanden wie Gedanken, Emotionen, Handeln und Unterlassen. Informativ sehr in Sachen Beendigung des Algerischen Bürgerkrieges und die damit verbundenen Folgen für Männer, Frauen und Kinder. Ein Stück dunkler Zeitgeschichte. Empfehlenswert für alle LeserInnen, die mehr über die Schicksale der Menschen/Protagonisten im Buch, als über die Taten an sich, wissen wollen. Ein sehr untypischer Thriller und dennoch war ich begeistert. "Der algerische Hirte" ist der Vorband zu "Die dunkle Talion", aber die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Wer aber die Protas etwas näher kennenlernen möchte sollte der Reihenfolge nach lesen. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen. c) K.B. 01/2016

Der Schreibstil von Autor…

Kerstin aus Rheinland Pfalz am 17.01.2016
Bewertungsnummer: 2715543
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil von Autor Wolfgang Haupt hatte mich schon bei "Salziges Blut" fasziniert und mitgerissen. Er braucht keine detaillierten Ausführungen, sondern kommt mit wenigen Worten auf den Punkt. Seine Sätze sind oft genug kurz und knapp und haben doch eine sehr starke Ausdruckskraft. Zwischen den Zeilen steht so vieles dass mitgelesen werden muss. Durchaus anspruchsvoll und dabei gleichermaßen spannend, unterhaltsam und berührend. Aber erstmal zur Story : Pierre Larut ist im Ruhestand und doch wird er bei einem Mordfall hinzugezogen. In einer Baugrube liegt ein Unbekannter mit 2 Kugeln im Kopf. Larut sieht sofort die Parallelen zu einem Fall der 12 Jahre zurück liegt. Der damalige Verdächtige, François Ranfort, ebenfalls Kommissar, wurde in einem Indizienprozess verurteilt und sitzt seit diesen 12 Jahren in Haft. Larut beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in einen Strudel aus Macht und Terror und wird dabei selbst zur Zielscheibe. Talion - eine Art der Vergeltung - Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ein uraltes "Rechtsempfinden" das in diesem Thriler auf eigene Weise interpretiert wird. Rache, bitterböse sogar, doch wer rächt, warum und für wen? Bei dieser Geschichte sollte man mitdenken, auch um Ecken herum und dabei dieses ruhige, fast schon bedächtige Vorgehen Laruts wirken lassen. Ein alter Mann, ein Schicksalsschlag, Freunde, Feinde, mächtige Männer und Frauen, Geheimdienste, Verschwörungen und was mir besonders gefiel - die Geschichte eines Mannes, der seine Vergangenheit mit sich trägt, sie nicht loslassen kann. Diese furchtbaren Erfahrungen und die damit verbundenden Erinnerungen. Stückchenweise wIrd immer mehr und mehr preisgegeben und offenbarte mir einen Zwiespalt. Wann ist eine Täter Opfer und wann ein Opfer Täter? "Die dunkle Talion" empfand ich als ruhiges Buch, trotz der Gewalttaten. Verschiedene Blickwinkel sind genauso vorhanden wie Gedanken, Emotionen, Handeln und Unterlassen. Informativ sehr in Sachen Beendigung des Algerischen Bürgerkrieges und die damit verbundenen Folgen für Männer, Frauen und Kinder. Ein Stück dunkler Zeitgeschichte. Empfehlenswert für alle LeserInnen, die mehr über die Schicksale der Menschen/Protagonisten im Buch, als über die Taten an sich, wissen wollen. Ein sehr untypischer Thriller und dennoch war ich begeistert. "Der algerische Hirte" ist der Vorband zu "Die dunkle Talion", aber die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Wer aber die Protas etwas näher kennenlernen möchte sollte der Reihenfolge nach lesen. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen. c) K.B. 01/2016

Düster

leseratz aus Stralsund am 17.01.2016

Bewertungsnummer: 903868

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Talion - "Unter Talion,...Talionsprinzip, versteht man eine Rechtsfigur, nach der zwischen dem Schaden, der einem Opfer zugefügt wurde, und dem Schaden, der dem Täter zugefügt werden soll, ein Gleichgewicht angestrebt wird." wikipedia 1984 wird Kommisar Ranfort, für eine Mord in Saint-Lemis verurteilt, den er nicht begangen hat. Um seine Unschuld zu beweisen, flüchtet er nach Algerien (beschrieben im Vorgänger "Der algerische Hirte"). 1996 sitzt Ranfort immer noch im Knast, als an gleicher Stelle ein Mann mit derselben Waffe hingerichtet wird. Larut, ehemaliger Polizeichef und damaliger Vorgesetzte von Ranfort, hat sich nie mit der Verurteilung abfinden können und auch dass er dem Kollegen nicht geholfen hat, lastet schwer auf seinem Gewissen. Und deshalb begibt er sich jetzt auf eine Suche nach Zusammenhängen. Fakten und Ereignisse die weit in die Vergangenheit des Algerienkrieges reichen. Ehrlich gesagt habe ich mich sehr durch die erste Hälfte gequält, denn obwohl ich den Vorgänger kenne, hatte ich keine Ahnung wohin mich alles führen wird. Was ist wichtig, was unwichtig. Dazu kommt, dass der Autor sehr intensiv beschreibt. Das führt zwar zu einer dunklen, beklemmenden Atmosphäre, aber ich hatte das Gefühl, dadurch wichtige Informationen zu überlesen. Ein Gefühl, dass ich schon im ersten Band hatte. In der zweiten Hälfte wird es angenehmer, denn hier wird die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und damit die Zusammenhänge klarer und eindeutig. Und dann war auch die Spannung da, die ich von einem Thriller erwarte. Aber bis hier her wären es nur drei Sterne gewesen, aber das Ende, abrupt und gnadenlos, absolut passend zum Buch, hat mich versöhnt und die Bewertung nach oben korrigiert. Das Sujet ist etwas besonderes, das Marseille der Ganoven, die Ghettos der Araber und immer wieder dunkle Kneipen und ein Pastis und noch einer und einer... Die Protagonisten sind nicht unbedingt sympathisch und im Ganzen erinnert mich dieses Buch an einen Film Noir aus den Fünfziger Jahren. Fazit: Ich tue mich mit einer Empfehlung sehr schwer. Es ist ein Buch, auf welches man sich einlassen muss, das Zeit und Nachdenken verlangt. Meiner Meinung nach sollte man beide Bücher in Reihenfolge und mit wenig Abstand lesen. Das erleichtert das Verständnis sicher sehr.

Düster

leseratz aus Stralsund am 17.01.2016
Bewertungsnummer: 903868
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Talion - "Unter Talion,...Talionsprinzip, versteht man eine Rechtsfigur, nach der zwischen dem Schaden, der einem Opfer zugefügt wurde, und dem Schaden, der dem Täter zugefügt werden soll, ein Gleichgewicht angestrebt wird." wikipedia 1984 wird Kommisar Ranfort, für eine Mord in Saint-Lemis verurteilt, den er nicht begangen hat. Um seine Unschuld zu beweisen, flüchtet er nach Algerien (beschrieben im Vorgänger "Der algerische Hirte"). 1996 sitzt Ranfort immer noch im Knast, als an gleicher Stelle ein Mann mit derselben Waffe hingerichtet wird. Larut, ehemaliger Polizeichef und damaliger Vorgesetzte von Ranfort, hat sich nie mit der Verurteilung abfinden können und auch dass er dem Kollegen nicht geholfen hat, lastet schwer auf seinem Gewissen. Und deshalb begibt er sich jetzt auf eine Suche nach Zusammenhängen. Fakten und Ereignisse die weit in die Vergangenheit des Algerienkrieges reichen. Ehrlich gesagt habe ich mich sehr durch die erste Hälfte gequält, denn obwohl ich den Vorgänger kenne, hatte ich keine Ahnung wohin mich alles führen wird. Was ist wichtig, was unwichtig. Dazu kommt, dass der Autor sehr intensiv beschreibt. Das führt zwar zu einer dunklen, beklemmenden Atmosphäre, aber ich hatte das Gefühl, dadurch wichtige Informationen zu überlesen. Ein Gefühl, dass ich schon im ersten Band hatte. In der zweiten Hälfte wird es angenehmer, denn hier wird die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und damit die Zusammenhänge klarer und eindeutig. Und dann war auch die Spannung da, die ich von einem Thriller erwarte. Aber bis hier her wären es nur drei Sterne gewesen, aber das Ende, abrupt und gnadenlos, absolut passend zum Buch, hat mich versöhnt und die Bewertung nach oben korrigiert. Das Sujet ist etwas besonderes, das Marseille der Ganoven, die Ghettos der Araber und immer wieder dunkle Kneipen und ein Pastis und noch einer und einer... Die Protagonisten sind nicht unbedingt sympathisch und im Ganzen erinnert mich dieses Buch an einen Film Noir aus den Fünfziger Jahren. Fazit: Ich tue mich mit einer Empfehlung sehr schwer. Es ist ein Buch, auf welches man sich einlassen muss, das Zeit und Nachdenken verlangt. Meiner Meinung nach sollte man beide Bücher in Reihenfolge und mit wenig Abstand lesen. Das erleichtert das Verständnis sicher sehr.

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Die dunkle Talion

von Wolfgang Haupt

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