Bamberger Fluch

Bamberger Fluch

Franken Krimi

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Beschreibung

Ganz Bamberg spricht über den Hexenwahn, der hier vor vierhundert Jahren herrschte. Bei den Vorbereitungen zu einer Sonderausstellung wird das Grab eines Hexenkommissars geöffnet, auf dessen Familie ein Fluch liegen soll. Kurz darauf wird ein Lokalreporter ermordet, der über die Ausstellung schreiben wollte. In den Verdacht von Kommissar Horst Müller und seiner Kollegin Paulina Kowalska gerät eine Ärztin, deren Heilmethoden für manche an Magie grenzen - und die von ihren Gegnern »Die Hexe vom Jakobsberg« genannt wird . . .Bamberg zwischen Mord, Magie und Inquisition: ein spannendaugenzwinkernder Blick auf Hysterie und Hexenkult.

Harry Luck wurde 1972 in Remscheid geboren. In München studierte er Politikwissenschaften und arbeitete dort als Autor, Korrespondent und Redakteur u.a. für »Abendzeitung«, »Focus« und mehrere Nachrichtenagenturen. Seit 2012 arbeitet, schreibt und lebt er in Bamberg.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    23.06.2016

  • Verlag Emons Verlag
  • Seitenzahl

    192

  • Maße (L/B/H)

    20,3/13,6/2 cm

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Fränkisch, frisch.

Bewertung aus Bamberg am 22.10.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Sonderausstellung über eines der dunkelsten Kapitel Bambergs, gibt den Startschuss zu einem mysteriösen Fall, den Kommissar Horst Müller und seine junge Kollegin Paulina Kowalska aufklären müssen. Vor 400 Jahren wütete in Bamberg der „Hexenwahn“ und die Ausstellung soll den Bürgern diese grausame Zeit aufzeigen. Im Zuge der Ausstellung wird das Grab des „Hexenkommissars“ Vasoldt geöffnet, seine Leiche jedoch ist verschwunden. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten und als ein Lokalreporter ermordet wird, stehen die Beamten vor einem Rätsel. Was hat die Hexenverfolgung mit dem aktuellen Mordfall zu tun? Und warum verschlägt es die Ermittler ausgerechnet ins Ärzte-Milieu? Dies war mein erster Regional-Krimi und ich muss sagen: Ich finde Gefallen daran! Harry Luck schafft es, mit Horst Müller einen wie ich finde „typischen“ Franken-Charakter zu zeigen. Ordnungsliebend, bisschen altmodisch in seinen Ansichten und korrekt, geht er seiner jungen Kollegin Paulina schon mal auf die Nerven. Sie ist der Gegenpol zu dem erfahrenen Kommissar. Aufgeschlossen, locker und modern, immer mal einen frechen Spruch parat, der ihr über die Lippen kommt. Ein herrliches Ermittler-Duo. Mit einer guten Portion Humor an den richtigen Stellen folgt man den Beiden durch „sein“ Bamberg, von der Hauptwachstraße bis in die Brennerstraße. Dabei verwebt der Autor geschickt die Geschehnisse der Hexenverbrennung in den aktuellen Handlungsstrang mit ein. Nach und nach erfährt man, wie die damaligen Geschehnisse mit dem heutigen Mordfall zusammenhängen, auch der Teil mit der Frage, ob die Schulmedizin sinnvoller als alternative Heilmethoden sind, wird gut eingebaut. Somit hat man viele interessante Handlungsstränge, was für mich als med. Fachangestellte zusätzlich interessant war, da auch die Ärzteschaft äußerst authentisch geschildert wurde. Es war für mich sehr interessant, mehr über die Hexenverbrennungen Bambergs zu erfahren, ungewöhnliche Mordmethoden und medizinische Hintergründe haben die Neugier aufrechterhalten, auch wenn mir zugegebener Maßen den Mordfall betreffend ein wenig mehr Spannung recht gewesen wäre. Dennoch hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen, der Schreibstil war locker, schnell und leicht zu lesen. Mein Fazit: 4 von 5 Leseeulen

Fränkisch, frisch.

Bewertung aus Bamberg am 22.10.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Sonderausstellung über eines der dunkelsten Kapitel Bambergs, gibt den Startschuss zu einem mysteriösen Fall, den Kommissar Horst Müller und seine junge Kollegin Paulina Kowalska aufklären müssen. Vor 400 Jahren wütete in Bamberg der „Hexenwahn“ und die Ausstellung soll den Bürgern diese grausame Zeit aufzeigen. Im Zuge der Ausstellung wird das Grab des „Hexenkommissars“ Vasoldt geöffnet, seine Leiche jedoch ist verschwunden. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten und als ein Lokalreporter ermordet wird, stehen die Beamten vor einem Rätsel. Was hat die Hexenverfolgung mit dem aktuellen Mordfall zu tun? Und warum verschlägt es die Ermittler ausgerechnet ins Ärzte-Milieu? Dies war mein erster Regional-Krimi und ich muss sagen: Ich finde Gefallen daran! Harry Luck schafft es, mit Horst Müller einen wie ich finde „typischen“ Franken-Charakter zu zeigen. Ordnungsliebend, bisschen altmodisch in seinen Ansichten und korrekt, geht er seiner jungen Kollegin Paulina schon mal auf die Nerven. Sie ist der Gegenpol zu dem erfahrenen Kommissar. Aufgeschlossen, locker und modern, immer mal einen frechen Spruch parat, der ihr über die Lippen kommt. Ein herrliches Ermittler-Duo. Mit einer guten Portion Humor an den richtigen Stellen folgt man den Beiden durch „sein“ Bamberg, von der Hauptwachstraße bis in die Brennerstraße. Dabei verwebt der Autor geschickt die Geschehnisse der Hexenverbrennung in den aktuellen Handlungsstrang mit ein. Nach und nach erfährt man, wie die damaligen Geschehnisse mit dem heutigen Mordfall zusammenhängen, auch der Teil mit der Frage, ob die Schulmedizin sinnvoller als alternative Heilmethoden sind, wird gut eingebaut. Somit hat man viele interessante Handlungsstränge, was für mich als med. Fachangestellte zusätzlich interessant war, da auch die Ärzteschaft äußerst authentisch geschildert wurde. Es war für mich sehr interessant, mehr über die Hexenverbrennungen Bambergs zu erfahren, ungewöhnliche Mordmethoden und medizinische Hintergründe haben die Neugier aufrechterhalten, auch wenn mir zugegebener Maßen den Mordfall betreffend ein wenig mehr Spannung recht gewesen wäre. Dennoch hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen, der Schreibstil war locker, schnell und leicht zu lesen. Mein Fazit: 4 von 5 Leseeulen

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von Harry Luck

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