Geschlecht und Geschlechterverhältnis in Pierre Bourdieus soziologischer Theorie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
291 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638040976
Zur soziologischen Analyse sozialer Ungleichheit und damit auch des Geschlechterverhältnisses scheinen sich die Denkwerkzeuge des französischen Soziologen Pierre Bourdieu anzubieten, wenngleich seine Konzepte in der Geschlechterforschung relativ marginalen Eingang finden. In dieser Arbeit soll betrachtet werden, wie mit Bourdieus Theorie die Produktion und Reproduktion geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen und die nur langsamen Veränderungen des traditionellen Verhältnis der Geschlechter, trotz intensiveren gesellschaftspolitischen Bemühungen um Gleichstellung, zu erklären sind.
Zunächst ist zu untersuchen, wie Männlichkeit und Weiblichkeit mit Bourdieus Theorie gedacht werden können und wie diese hinsichtlich der Sex-Gender-Debatte und des Konstruktivismus verortet werden können. Dabei soll sein Habitus-Begriff, insbesondere im Vergleich zu dem Konzept der Geschlechts-"Rollen", dargestellt werden. Weiterhin sollen Bourdieus Ausführungen über eine symbolische Macht bzw. Gewalt, die verborgen in der gesellschaftlichen Ordnung wirksam ist, erläutert werden. Ebenso wird hierbei auf die von ihm konstatierte "männliche Herrschaft" eingegangen. Zusätzlich wird die Beziehung der Kategorie Geschlecht zu anderen sozialen Klassifikationssystemen zu betrachten sein. Schließlich sollen Geschlechtseffekte in Wissenschaft und Hochschule als spezifisches soziales Feld mit seinen Denkwerkzeugen knapp beleuchtet werden. Dies kann jedoch nur fragmentarisch geschehen, da für detaillierte Analysen umfassende empirische Untersuchungen nötig wären.
Neben Werken Bourdieus, ins Besondere "Die männliche Herrschaft", werden Beiträge aus der Geschlechterforschung in die Untersuchung einbezogen.
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