Hochwasser im Erzgebirge. Historische und aktuelle Überschwemmungen und ihr Schadensausmaß
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Sprache:Deutsch
36,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
141 (Printausgabe)
Dateigröße
14715 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668106314
So wurde das Elbe-Hochwasser vom August 2002 als Jahrhundertflut bezeichnet, weshalb dieses Katastrophenereignis zentrales Thema in zahlreichen Abhandlungen und Veröffentlichungen war und noch ist. Diskutiert wurden besonders die meteorologischen Ursachen sowie die durch zunehmende Verbauung sowie Landnutzung initiierten Prozesse eines geänderten Abflussverhaltens der versickernden Niederschläge. Daraus wurden die Schadensprozesse abgeleitet, um Schlussfolgerungen für einen nachhaltigen Hochwasserschutz ziehen und die erforderlichen Maßnahmen ableiten zu können.
Grundlegend bleibt jedoch, dass in der Erdgeschichte immer wieder Extremereignisse mit gravierenden Auswirkungen und Veränderungen aufgetreten sind, die zu großen Zerstörungen geführt haben. Das Hochwasserereignis 2002 ist nur ein Beispiel aus der jüngsten Geschichte, das verdeutlicht hat, welch katastrophales Ausmaß ein Hochwasser in einer Region annehmen kann.
Dabei konzentrieren sich die Schäden nicht nur im Bereich der Zusammenflüsse von Bächen und Vorflutern im Mittel- und Unterlauf derselben, sondern auch schon in den Entstehungsgebieten, den oberen Einzugsgebieten in den Mittelgebirgshochlagen.
So entging die Stadt Olbernhau im August 2002 nur knapp einer Katastrophe. Dort betrug die Gesamtschadenssumme (kommunale Schäden) knapp 13 Mio. EUR (SCHADENSDATEN- BANK LTV, 2002).
Dass große Zerstörungen im Zusammenhang mit Extremabflüssen auch schon in historischer Zeit aufgetreten sind und in den oberen Lagen des Erzgebirges zu verheerenden Schäden geführt haben, kann mit dieser Arbeit bestätigt werden.
Das Risiko für das Auftreten derartiger Ereignisse wurde in der Vergangenheit nicht systematisch untersucht, so dass auch geeignete Hochwasserschutzmaßnahmen nicht nach einem Gesamtkonzept betrachtet und realisiert worden sind.
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