Zusammenhänge zwischen Industrie und Politik in der wilhelminischen Zeit Über die gegenseitige Beeinflussung staatlicher und wirtschaftlicher Stellen vor dem Ersten Weltkrieg
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-10227-9
Doch nicht nur die persönlichen Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik sind von besonderem Interesse. Auch das Handeln der Industrie im Ausland und seine Auswirkungen auf Entscheidungen der reichsdeutschen Politik sind eine genauere Betrachtung wert. Das wichtigste Ziel der Industrie war und ist es vornehmlich, Gewinne umzusetzen. Gerade in der Zeit des Imperialismus hieß es, eine ausreichend hochgehaltene Spannung zwischen den Nationen zu fördern, um von den darauf folgenden Rüstungswettläufen profitieren zu können. Je größer die Spannung, desto größer das Interesse nach Kriegsgerät aller Art.
Es ist auffallend, wie sich das Reich schon vor 1888, das Jahr des Amtsantrittes Kaiser Wilhelm II., auf einen Pfad begab, der langsam aber sicher in die Sackgasse des Ersten Weltkrieges führte. Inwiefern die Industrie an dieser schicksalshaften Entwicklung der Außenpolitik des kaiserlichen Deutschlands beteiligt war und in welcher Form, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.
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